Die 5 besten Sportarten für Klassenfahrten

Die 5 besten Sportarten für Klassenfahrten

Während des Schuljahres sitzen die Schüler in ihren Bänken und arbeiten hauptsächlich mit ihrem Kopf. Körperliche Bewegung kommt da oft zu kurz. Sport auf Klassenfahrt kann den perfekten Ausgleich bieten. Bei sportlichen Aktivitäten können die Schüler ihren Teamgeist auf die Probe stellen, eigene Grenzen überwinden, Abenteuer erleben und Erinnerungen sammeln, die ihnen noch lange im Gedächtnis bleiben.

Doch welche Sportart ist für welche Klassenfahrt am besten geeignet? An welchen Orten kann man diese Sportart überhaupt betreiben? Und was gibt es in puncto Aufsichtsführung, Ausrüstung und Planung zu beachten? Wir stellen die fünf besten Sportarten für Klassenfahrten im Überblick vor.

1. Fahrradfahren und Mountainbiken

Was sind die Vorteile?

Fahrrad Sport Klassenfahrt

Fahrradfahren auf Klassenfahrt ist eine wunderbare Art, die Welt zu erkunden.

  • In Bewegung sein und gleichzeitig eine neue Umgebung erkunden – kaum eine andere Sportart kann das besser als das Fahrradfahren. Daher lässt sich die Sportart besonders gut in Klassenfahrtprogramme integrieren!
  • Fahrradfahren ist verhältnismäßig kostengünstig. Selbst die Gebühren von Fahrradverleihen sind in der Regel für jeden Geldbeutel erschwinglich.
  • Eine Fahrradtour auf Klassenfahrt schult verschiedene Fachkompetenzen der Schüler: Sie lernen die wichtigsten Verkehrs- und Sicherheitsregeln kennen und setzen sie auch um.
  • Noch intensiver wird das Gruppengefühl sein, das beim Fahrradfahren gesteigert wird. Die Schüler entwickeln Verantwortungsgefühl für ihre Mitfahrer und lernen, sich selbst und ihre Umgebung einzuschätzen.
  • Fahrradfahren ist ein umweltschonendes Verkehrsmittel. Radtouren auf Klassenfahrt schulen daher das Umweltbewusstsein der Schüler und können beispielweise mit Umwelt-Projekttagen verbunden werden.
  • Fahrradfahren ist gesund. Wer oft in die Pedale tritt, stärkt damit nachweislich Kondition und Kreislauf.
  • Für das Fahrradfahren brauchen die Schüler keine Nachweise über sportliche Kompetenzen. Das schriftliche Einverständnis der Eltern genügt in der Regel.

Wo kann man den Sport betreiben?

Mountainbike Tour Klassenfahrt

Mountainbike Touren in den Bergen bringen Spaß und Action!

Besonders beliebt für Klassenfahrten jeder Altersstufe sind Radtouren entlang der Küste. Aufgrund der flachen Geländebeschaffenheit können hier selbst längere Strecken problemlos zurückgelegt werden. Eine gute Infrastruktur sorgt für ausreichend Möglichkeiten zur Rast oder für kulturelle Besichtigungen. Tolle Fahrradtouren finden sich beispielsweise entlang der deutschen Ostseeküste. Die Flämische Nordseeküste (Belgien) hält Touren durch herrliche Dünenlandschaften bereit, die hervorragend mit dem Besuch einiger der typisch flämischen Grachtenstädte verbunden werden können. Auch die Klassenfahrt an die Niederländische Nordseeküste kann durch eine Fahrradtour ergänzt werden. Für  besonders fitte Schulklassen sind Mountainbike Touren das Richtige. Tolle Routen jeden Schwierigkeitsgrads findet man beispielsweise in der hügeligen Landschaft des Cilento Nationalparks in Kampanien (Italien).

Was ist zu beachten?

  • Eine geeignete Radstrecke richtet sich nach Alter und Kondition der Schüler sowie nach Geländebeschaffenheit. Die Route sollte außerdem ausreichend Rastmöglichkeiten bieten.
  • Eine gute Fahrradkarte ist das A und O einer jeden Fahrradtour!
  • Bevor es losgeht, müssen alle Fahrräder auf Verkehrssicherheit geprüft werden.
  • Es ist unbedingt mindestens eine zweite Aufsichtsperson mitzunehmen, um die ganze Gruppe beaufsichtigen und sich im Notfall auch einmal aufsplitten zu können.
  • Um sich auch unterwegs verständigen zu können, sollte mit der Gruppe vorher eine Zeichensprache vereinbart werden. Die Zeichen werden unterwegs nach hinten durchgegeben und Auffahrunfälle werden so vermieden.
  • Beim Fahrradfahren im Rahmen von Schulveranstaltungen gilt in vielen Bundesländern Helmpflicht. Diese ist ganz besonders bei Mountainbike Touren unbedingt einzuhalten!

Lesetipp
In unserem Blogartikel „Fahrradtouren auf Klassenfahrt“ haben wir die wichtigsten Fakten zur Vorbereitung von Radtouren zusammengefasst. Hier lässt sich auch nachlesen, was genau beim Fahrrad-Check zu beachten ist und welche rechtlichen Vorschriften für schulische Fahrradaktivitäten in den jeweiligen Bundesländern gelten.

2. Schwimmen

Was sind die Vorteile?

Schwimmen Meer Strand

Wenn es mit der Klassenfahrt an die Küste geht, ist ein Badetag ein Muss!

  • Schwimmen ist sehr kostengünstig. Außer dem Eintritt ins Schwimmbad fallen hier keine Kosten an. Wenn das Reiseziel der Klassenfahrt am Meer liegt, kostet das Badevergnügen sogar rein gar nichts!
  • Schwimmen kann man immer und überall – vorausgesetzt es gibt einen Badeplatz in der Nähe. Die Schüler brauchen zum Schimmen weder spezielles Equipment noch teure Kleidung. Hier gilt: Die Badesachen angezogen und ab ins kalte Nass!
  • Den meisten Schülern macht Schwimmen großen Spaß – gerade im Sommer. Schwimmen in der Gruppe schult dabei gleichzeitig die Sozialkompetenz.
  • Schwimmen fördert die Gesundheit. Wer regelmäßig schwimmt, verbessert nachweislich Blutdruck, Muskelmasse und Lungenfunktion.
  • Das Erlernen verschiedener Schwimmstile, wie Brust-, Kraul-, Rücken- oder Schmetterling-Schwimmen, macht Schwimmen nicht nur zu einer abwechslungsreichen Sportart, sondern dabei werden auch unterschiedliche Körperpartien trainiert. Gerade bei Heranwachsenden wird so nicht nur die motorische Entwicklung geschult, sondern auch das Körpergefühl.

Wo kann man den Sport betreiben?

Schwimmen Strand Klassenfahrt

Sonne, Strand und Meer sind für viele Schüler ein absolutes Klassenfahrt-Highlight.

Schwimmen kann problemlos in das Programm von Klassenfahrten integriert werden – egal, wohin die Reise geht. Besonders naheliegend ist ein Badetag, wenn das Ziel der Klassenfahrt am Meer liegt. Azurblaues Wasser und idyllisch gelegene Strände finden sich beispielsweise in Kampanien (Italien), in der Kvarner Bucht (Kroatien) oder auf der berühmten Sonneninsel Mallorca (Spanien). Wer nicht so weit fahren möchte, kann auch in die deutsche Ostsee springen.

Doch für gelungene Schwimmausflüge braucht man nicht unbedingt Meer und strahlenden Sonnenschein. Im Herzen von Brandenburg liegt das „Tropical Island“, das nicht nur als Badeparadies, sondern auch mit dem größten Indoor-Regenwald Europas und seinen spannenden Entdeckungstouren durch die tropische Flora und Fauna ein perfektes Ausflugsziel für Klassenfahrten ist!

Was ist zu beachten?

  • Damit die Schüler im Rahmen einer Klassenfahrt Wasser überhaupt betreten dürfen, müssen alle Eltern eine schriftliche Erklärung darüber abgeben, dass sie ihrem Kind erlauben, eine Badestätte zu besuchen. Außerdem müssen alle Schüler nachweisen, dass sie schwimmen können. Das bedeutet, sie müssen in der Regel mindestens das Jugendschwimmabzeichen in Bronze besitzen und vorweisen können.
  • Der Vorschrift nach teilt die Lehrkraft sich die Aufsichtspflicht bei Schwimmausflügen mit mindestens einer weiteren Betreuungsperson, in der Regel des anderen Geschlechts.
  • Neben der Lehrkraft muss außerdem eine kompetente Schwimmaufsicht vor Ort sein. Das kann der Bademeister oder ein Rettungsschwimmer sein. Andernfalls muss mindestens eine der beteiligten Betreuungspersonen „rettungsfähig“ sein. Der Vorschrift nach muss die Lehrkraft dafür in der Regel mindestens das bronzene Deutsche Rettungsabzeichen des DLRG oder DRK besitzen oder über äquivalente Nachweise verfügen, die im Notfall dazu befähigen, einen Schüler aus dem Wasser zu retten.
  • Die Lehrkraft sollte sich im Vorfeld gründlich über die Örtlichkeiten informieren, also beispielsweise Strömung und Wassertiefe gut kennen und sich überlegen, wie und von wo aus im Rettungsfall am besten gehandelt werden könnte. Alle wichtigen Informationen, z.B. auch über Nichtschwimmer und Behinderungen unter den Schülern, müssen an die anderen Betreuungspersonen weitergegeben werden.

Lesetipp
In unserem Blogartikel „Schwimmen auf Klassenfahrt“ erläutern wir die rechtlichen Bestimmungen für schulische Schwimmausflüge der jeweiligen Bundesländer im Detail und geben weitere Tipps zur Aufsichtsführung und Unfallprävention.
Beim Schnorcheln kommen alle auf ihre Kosten! Seht selbst – im #klassenfahrtdiary Kampanien!

 

3. Bootsport

Was sind die Vorteile?

Rafting Sport Klassenfahrt

Rafting im Wildwasser bringt Spaß und schweist zusammen.

  • Bootsport erfreut sich auch im Rahmen von Klassenfahrten immer größerer Beliebtheit. Kein Wunder, schließlich etablieren sich neben den Klassikern, wie Segeln oder Rudern etliche neue Varianten, wie Kite-Surfen, Drachenboot, Jetski-Fahren oder Paddeln im Kajak oder Kanu. Bei dieser abwechslungsreichen Auswahl findet sich garantiert die richtige Variante für die Klassenfahrt!
  • Wenn alle in einem Boot sitzen oder alle an einem Strang ziehen, ist eines garantiert: Bootsport fördert wie kaum eine andere Sportart den Teamgeist und das Verantwortungsgefühl für die Gruppe. Dieses Erlebnis schweist die Schüler sicher auch noch lange nach Ende der Klassenfahrt zusammen! Daher sind Bootsausflüge besonders beliebt für Abschlussfahrten.
  • Bootsport ist sicher nicht die günstigste aller Sportarten, dafür ist der Abenteuer- und Erlebnisfaktor kaum zu übertreffen! Im Rahmen von professionell organisierten Klassenfahrten lassen sich durchaus gute Angebote finden.

Wo kann man den Sport betreiben?

Paddeln Sport Klassenfahrt

Besonders für jüngere Schüler eignet sich eine Paddeltour durch Deutschlands Flusslandschaften.

Kaum eine andere Region ist besser für Bootsport geeignet als das „Wasserland“ Holland: Nirgends ist das Angebot an aktiven Möglichkeiten per Boot größer und professioneller. Hier können sich die Schüler an Bord eines Seglers den Wind um die Nase wehen lassen.

In Kampanien (Italien) oder am Gardasee (Italien) können die Schüler Surfen und Kajakfahren sowie andere Wassersportarten, wie z.B.  Wasserski oder Tauchen und Schnorcheln, ausprobieren. Das bringt garantiert Fun in das Programm jeder Klassenfahrt!

Gemütliche Paddel- und Kanuausflüge finden sich sogar ganz in der Nähe, zum Beispiel im Spreewald oder in der weit verzweigten Seenlandschaft im Raum Leipzig.

Was ist zu beachten?

  • Die Kultusministerien verlangen von Schülern für Bootausflüge auf Klassenfahrt einen Schwimmnachweis, d.h. mindestens das Deutsche Jugendschwimmabzeichen in Bronze.
  • Alle Eltern müssen außerdem schriftlich ihr Einverständnis erklärt haben.
  • Viele Kultusministerien der Bundesländer haben ein Mindestalter und eine maximale Gruppengröße für Bootausflüge festgeschrieben.
  • Mindestens eine begleitende Lehrkraft muss das Deutsche Rettungsschwimmabzeichen in Silber besitzen. Sie benötigt außerdem eine bestandene Prüfung eines Ausbildungs- oder Studienganges „Sport“, eine Übungsleiter- oder Trainerlizenz des jeweiligen Sportfachverbandes bzw. einen Nachweis von DLRG, DRK oder ASB und auf jeden Fall eine erfolgreiche, geprüfte Teilnahme an einer IPTS- oder vergleichbaren Fortbildungsveranstaltung.
  • Die Lehrkraft muss sich um Sportgeräte und – gerade für Sportarten im Wildwasser – um ausreichend Schutzkleidung, wie z.B. Schwimmwesten oder Schutzhelme, kümmern.

Seht im #klassenfahrtdiary Kampanien, wie viel Fun Bootsport in eine Klassenfahrt bringen kann!

 

4. Skifahren und Snowboarden

Was sind die Vorteile?

Wintersport Sport Klassenfahrt

Wintersport bringt Spaß und Action – für die Schüler ein unvergessliches Erlebnis!

  • Wintersport ist an vielen Schulen fester Bestandteil des Lehrplans.  Beim Ski- und Snowboardfahren oder beim Langlauf trainieren die Schüler ihren Gleichgewichtssinn und die Muskulatur ihres gesamten Körpers. Gleichzeitig bringt Wintersport unheimlich viel Spaß – nicht nur beim Après-Ski!
  • Wintersport fördert die Selbstkompetenz von Jugendlichen. Sie erlangen mehr Selbstsicherheit und lernen, schnell Entscheidungen zu treffen sowie ihre eigenen Stärken und Schwächen besser einzuschätzen.
  •  Beim Wintersport ist gegenseitige Rücksichtnahme ein Muss! Regeln und Absprachen müssen eingehalten werden, um die Gefahr von Unfällen zu vermindern. Wintersport fördert so das Verantwortungsbewusstsein und die Teamfähigkeit der Schüler.
  • Wintersport ist ein absolutes Naturerlebnis. Die Schüler erleben die Umwelt in einem Gebirge hautnah und werden so für ihre Umgebung sensibilisiert. Klassenfahrten in Wintersportregionen können gut mit Projekttagen zum Thema „Naturschutz in den Bergen“ oder „Umweltfreundlicher Skitourismus“ verbunden werden.

Wo kann man den Sport betreiben?

Snowboarden Sport Klassenfahrt

Snowboardfahren ist auch bei Klassenfahrten der absolute Renner!

Wo könnte man besser Ski- und Snowboardfahren als in Österreich? Ob bei Innbruck, in Hohentauern oder im Ötztal – Österreich hat sich mit seiner gut ausgebauten Infrastruktur und traumhaften Pisten als Wintersportland etabliert.

Bei einer Skiklassenfahrt nach Garmisch-Partenkirchen (Deutschland) können sogar jeden Tag andere Skigebiete und Pisten getestet werden: Die Skigebiete Garmisch-Partenkirchen (Zugspitze und Garmisch-Classic mit Hausberg, Kreuzeck und Alpspitze), Grainau, Mittenwald,  Ehrwald, Lermoos, Biberwier, Bichlbach, Berwang und Heiterwang bieten zusammen ganze 224 Pistenkilometer, die erkundet werden können.

Auch das Riesengebirge (Tschechien) mit seinen beiden Skigebieten Spindlermühle und Harrachov verspricht den puren Skispaß. Neben zahlreichen Pisten locken auch viele Loipen zu Ski-Wanderungen oder Langlauf-Tagesausflügen durch die herrliche Berglandschaft.

Lesetipp
In unseren Blogartikeln „Ski-Klassenfahrten – Ab auf die Piste!“ und „Ski-Klassenfahrten – Rein ins Wintervergnügen!“ geben wir einen Überblick über die schönsten Wintersportregionen in Österreich, Deutschland, der Schweiz und Tschechien.

Was ist zu beachten?

  • Von der körperlichen Entwicklung und der Größe des Materials her empfiehlt es sich, Ski-Wanderungen ab dem 11. Lebensjahr zu unternehmen.
  • Die Ausrüstung beim Schneesport im Rahmen einer Schulveranstaltung ist per Erlass geregelt. Beim Skifahren und Snowboarden gilt die Pflicht, Helm und Handschuhe zu tragen.
  • Für Wintersport bei Minustemperaturen benötigen die Schüler spezielle Funktionskleidung. Daher empfiehlt es sich, ihnen für die Klassenfahrt in Wintersportregionen eine geeignete Packliste an die Hand zu geben.
  • Die begleitende Lehrkraft muss vorschriftsmäßig über Kenntnisse theoretischer  Grundlagen des Schneesports verfügen, darunter über Kenntnisse der aktuellen Didaktik und Methodik des Schneesports sowie über Kenntnisse methodischer Vorgehensweisen und insbesondere von speziellen Vermittlungsformen für ängstliche oder motorisch schwächere Schülerinnen und Schüler sowie ggf. Schülerinnen und Schüler mit Behinderungen oder sonderpädagogischem Unterstützungsbedarf.
  • Wenn externe Skilehrer einer öffentlichen Skischule die Schüler im Skifahren unterrichten, obliegt die generelle Aufsichtspflicht dennoch bei der Lehrkraft.

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5. Wandern

Was sind die Vorteile?

Wandern Sport Klassenfahrt

Gemeinsam einen Gipfel erklimmen und über sich hinauswachsen – bei einer Bergwanderung ist das möglich!

  • Zu Fuß lernt man seine Umgebung am besten kennen. Daher sind Wanderungen ein beliebter Programmpunkt auf Klassenfahrt. Beim Wandern gilt: Der Weg ist das Ziel. In eine Tageswanderung lässt sich die Besichtigung von Sehenswürdigkeiten wunderbar integrieren und dennoch bleibt den Schülern noch genügend Zeit für eigene Entdeckungen und anregende Gespräche auf dem Weg.
  • Laufen kostet nichts – und trotzdem kann Wandern soviel Spaß machen! Das Erfolgserlebnis für die Schüler ist dann besonders groß, wenn am Ende ein bestimmter Punkt gemeinsam erreicht werden muss, beispielsweise die Spitze eines Berges.
  • Wandern fördert die Ausdauer, ist dabei schonend für die Gelenke und erfordert von den Schülern keinerlei sportliche Einstiegskompetenzen. Auch Altersgrenzen gibt es beim Laufen nicht. Wie bei kaum einer anderen Sportart können die Schüler hier also einfach loslegen!
  • Vorausgesetzt Wegstrecke und Dauer der Wanderung wurden mit Bedacht gewählt, ist Wandern eine relativ risikoarme Bewegungsart. Somit sind kaum rechtliche Vorkehrungen zu treffen und der Ausflug wird zum unbeschwerten Erlebnis.
  • Wandern auf Klassenfahrt fördert das Gemeinschaftsgefühl. Wenn die Schüler mehrere Stunden, eventuell sogar Tage, miteinander Zeit verbringen und dabei immer wieder darauf achten, dass niemand verloren geht oder sich gegenseitig über schwierige Wegstellen hinweghelfen, werden sie als Gruppe zusammenwachsen.
  • Wandern fördert wie keine andere Sportart die Sensibilität für die Natur. Beim Wandern kann der Fokus wunderbar auf die Förderung bestimmter Aspekte des Umweltbewusstseins gelegt werden, wie beispielsweise bei Vogel- oder Wildniswanderungen.

Tipp
Wanderungen auf Klassenfahrt lassen sich gut  mit Geländespielen, wie z.B. Orientierungsläufen, Schatzsuchen oder Schnitzeljagden, kombinieren. Dabei lernen die Schüler beispielsweise, sich mit Hilfe eines Kompasses selbstständig zu orientieren oder auf eigene Faust mehr über die neue Umgebung herauszufinden. In unserem Blogartikel „Schnitzeljagden und Nachtwanderungen“ geben wir einen Überblick über die besten Spielvarianten.

Wo kann man den Sport betreiben?

Wandern Sport Klassenfahrt

Felsenlabyrinth in der Sächsischen Schweiz

Egal, ob in der Ferne oder in unmittelbarer Umgebung: Wandern kann man einfach immer und überall!

Für schöne Wanderrouten ganz in der Nähe ist beispielsweise die Sächsische Schweiz bekannt. Hier lassen sich sogar Wandertouren über mehrere Tage organisieren. Das Lauferlebnis kann wunderbar mit anderen Sportarten, wie z.B. Klettern, kombiniert werden.

Auch im Cilento Nationalpark in Kampanien (Süditalien) bieten sich ausgedehnte Wandertouren an. In dieser Region ist auch die Besteigung des berühmten Vulkanbergs Vesuv eine Wanderung wert, die garantiert noch lange im Gedächtnis der Schüler verhaften bleiben wird.

Was ist zu beachten?

  • Welche Wanderstrecke ist für die jeweilige Schulklasse die richtige? Laut dem Deutschen Jugendherbergswerk (DJH) sollte bei der Vorbereitung folgende Faustregel berücksichtigt werden: „Bei ebenem Gelände benötigt man für vier Kilometer eine Stunde Wanderzeit; 300 Höhenmeter Anstieg bedeuten eine Stunde Wanderzeit zusätzlich.“ Auch die klimatischen Verhältnisse am Reiseziel und das Alter der Schüler spielen eine große Rolle.
  • Dem Lehrer sollte die Wanderstrecke im Vorfeld bekannt sein. Im Idealfall ist er sie vorher schon einmal abgegangen und hat dabei Rastplätze, Aussichts- und Verweilpunkte und mögliche Gefahrenstellen ausgemacht. Eine Wanderkarte darf im Gepäck natürlich nicht fehlen.
  • Zum Wandern gehört stabiles Schuhwerk mit Sohlenprofil, ein Regenschutz und ein Rucksack für Proviant und ausreichend Wasser zum Trinken.
  • Die Schüler sollten Ausgangspunkt und Endpunkt jeder Wanderung kennen, falls sie sich verlaufen oder es zu Missverständnissen kommt.

Tipp
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Tina Dietz

Ihre Reiseexpertin für Italien und Kroatien.

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