Flotte Sohle auf irischem Parkett – #klassenfahrtdiary Dublin

Flotte Sohle auf irischem Parkett – #klassenfahrtdiary Dublin

Dublin, 21. bis 25. September 2015

Wie lautet das Rezept für eine gelungene Klassenfahrt? Nun, für gewöhnlich fallen die Antworten auf diese Frage unterschiedlich aus – je nachdem, ob man die Schülerinnen und Schüler oder die mitreisenden Lehrer fragt. Nicht so beim 11. Jahrgang des Gymnasiums Maxdorf aus Rheinland-Pfalz.

Daumen hoch für die Klassenfahrt nach Dublin!

Daumen hoch für die Klassenfahrt nach Dublin!

„Es ist nicht nur die letzte Fahrt meiner Schüler vor ihrem Abitur, sondern auch meine letzte als Schulleiterin“, sagt Frau Neumann, die nach dem nächsten Schuljahr in Rente gehen wird. „Deshalb wollte ich es den Kids selbst überlassen, wo die Reise hingehen soll und was wir unternehmen wollen.“

Das Votum war eindeutig: Ins Ausland wollten sie – und keine Referate halten! Gesagt, getan. Entsprechend treffe ich in der irischen Hauptstadt Dublin auf eine äußerst entspannte und gut gelaunte Truppe 17- und 18-jähriger, die ein paar ausgewählte Programmpunkte und ansonsten viel Freizeit vor sich haben.

Wie schon beim #klassenfahrtdiary 2014 stellte ich mir vorab die Frage, ob meine Kamera zum Dokumentieren der Klassenfahrt eher Scheu oder Neugier hervorrufen würde. Die Antwort darauf liefert das Foto der sechs Mädels auf ziemlich eindeutige Art und Weise:

Film ab hieß es für die Gruppe aus Maxdorf.

Film ab hieß es für die Gruppe aus Maxdorf.

Los geht die Erkundung Dublins mit einem Spaziergang durch die Innenstadt, der uns entlang des Flussufers der Liffey und durch das altehrwürdige Trinity College bis zum Irish Pub „O’Sheas“ führt. Hier wird gleich eine ganz besondere Aktivität stattfinden, für die sich die Gruppe vor ihrer Reise gemeinsam entschieden hat…

 

 

Im Keller des Restaurants befindet sich ein schummriger, verspiegelter Tanzsaal, in dem die Schülerinnen und Schüler für die nächsten anderthalb Stunden eine flotte Sohle auf das alte Parkett legen: Im Stile von „Riverdance“ lernen sie die Grundschritte des irischen Tanzes, und – wer hätte das gedacht? – die zwölf Jungs sind dabei genauso leichtfüßig unterwegs wie die sechs Mädels. Die Stimmung war schon vorher entspannt, jetzt allerdings ist sie wirklich ausgelassen.

Die freien Nachmittagsstunden verbringen einige Schüler beim Chillen auf dem Zimmer, andere gehen auf eigene Faust noch einmal in die Stadt und wiederum andere treffen sich zum Einkaufen im Supermarkt und bereiten sich in der offenen Hostelküche spontan einen kleinen Nachmittagssnack zu.

Ran an die Töpfe.

Ran an die Töpfe.

Am nächsten Morgen verlassen wir mit einem kleinen Reisebus die Stadt und machen uns auf den Weg in die Wicklow Mountains. Keiner wusste vorher so genau, was von dem Ausflug zu erwarten sein würde. „Ich hab nur gehört, dass es dort wunderschön sein soll“, sagt Celina. Und sie sollte sich nicht verhört haben.

Sören und Adrian finden den Anblick sogar so schön, dass sie den kalten See noch ein bisschen genauer kennenlernen wollen.

Ein Sprung ins kühle Nass sorgt für gute Stimmung in der Gruppe.

Ein Sprung ins kühle Nass sorgt für gute Stimmung in der Gruppe.

Dafür ernten sie johlende Rufe und lauten Beifall von den anderen. „Jetzt muss ich den Rest des Tages zwar ohne Unterhose rumkriegen“, sagt Adrian zitternd, als er aus dem kalten Wasser kommt. „Aber das hat sich definitiv gelohnt.“

Auf die Gefahr hin mich zu wiederholen: Solltet ihr jemanden kennen, dem noch nicht so ganz klar ist, wie das Rezept für eine gelungene Klassenfahrt lautet – zeigt ihm doch einfach diese eben erzählte Geschichte, ja?

 

Und zum Schluss: Stimmt jetzt noch für das Bild der #klassenfahrtdiary Challenge der Gruppe aus Maxdorf ab und gewinnt coole Preis. Hier geht’s lang!

Christoph Karrasch

Reiseblogger und Abenteurer.

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