HEROLÉ Forest For Future: Ein Klassenzimmer Regenwald für jede Klassenfahrt

Reisen sind eine tolle Möglichkeit, neue Kulturen kennenzulernen und vielfältige Eindrücke zu gewinnen. Sie hinterlassen aber auch ihre Spuren, insbesondere wenn man sich die CO2-Bilanz anschaut. Wie können wir gemeinsam diesem Problem begegnen?
Reisen sind eine tolle Möglichkeit, neue Kulturen kennenzulernen und vielfältige Eindrücke zu gewinnen. Sie hinterlassen aber auch ihre Spuren, insbesondere wenn man sich die CO2-Bilanz anschaut. Wie können wir gemeinsam diesem Problem begegnen?
2 Bäume stehen auf einer sonst kahlgeschlagenen Fläche.
Letzter Nächster Lesezeit 4 Min.

Der CO2-Kreislauf

Die Wälder sind die grünen Lungen unseres Planeten. Bäume nehmen das von Menschen erzeugte Kohlenstoffdioxid (CO2) auf, speichern es und geben frischen Sauerstoff ab. Eine einzige 35 Meter hohe Fichte ist in der Lage 2,6 Tonnen CO2 aufzunehmen.

Durch die Abholzung der Wälder, insbesondere der tropischen Regenwälder, gehen der Erde jedes Jahr wichtige Kohlendioxidspeicher verloren. Doch es gibt Lichtblicke: Schätzungen lassen vermuten, dass von Menschen gepflanzte neue Wälder zukünftig bis zu zwei Drittel des aktuell erzeugten CO2 ausgleichen könnten.

Hier setzen verschiedene Schutzprojekte an, die sich um den Erhalt noch vorhandener großer Waldgebiete bemühen, sowie um die Wiederaufforstung abgeholzter Wälder und das Anpflanzen neuer Wälder.

Was bedeutet CO2-Fußabdruck?

Der Ausdruck CO2-Fußabdruck hat sich als Maß für die bei allen menschlichen Aktivitäten freigesetzten Kohlenstoffdioxid-Emissionen etabliert. Diese werden für den aktuellen Klimawandel und die Aufheizung der Erde verantwortlich gemacht. Nur wenn die Menschheit insgesamt ihren CO2-Ausstoß verringert, können Ziele wie die Begrenzung der Erderwärmung erreicht werden. Wie hoch der eigene CO2-Fußabdruck ausfällt, kann jeder für sich selbst mit Hilfe eines CO2-Rechners berechnen.

Berechnen Sie hier Ihren CO2-Fußabdruck mit dem CO2-Rechner des Bayrischen Landesamtes für Umwelt! 

Natürlich verursachen auch Reisen, ganz gleich mit welchem Verkehrsmittel, zusätzliche Emissionen. Dennoch macht es keinen Sinn für Schüler, auf Klassenfahrten zu verzichten. Jede Reise erweitert den Horizont, sorgt für Erkenntnisgewinne und stärkt die persönliche Weiterentwicklung. Statt den Schülern diese wichtigen Erlebnisse vorzuenthalten, ist es besser und nachhaltiger, den CO2-Fußabdruck der reisenden Schüler zu kompensieren.

Als umweltfreundlichstes Verkehrsmittel für eine Klassenfahrt hat sich der gecharterte Reisebus erwiesen (sofern er voll besetzt ist). Auf längeren Strecken ist die Bahn das emissionsärmste Verkehrsmittel. Weit abgeschlagen in der CO2-Bilanz ist das Flugzeug, das jedoch zum Erreichen entfernterer Ziele oft die einzige Wahl ist.

Mehr zu den einzelnen Verkehrsmitteln und ihren Emissionen hier in unserem Ratgeberbeitrag.

So erfolgt die Kompensierung von CO2

Zahlreiche Organisationen bieten heute Möglichkeiten, die bei einer Reise entstehenden CO2-Emissionen zu kompensieren. Dies bedeutet: Das durch die Nutzung des gewählten Verkehrsmittels zusätzlich freigesetzte Kohlendioxid wird anderweitig eingespart. Dies kann auf verschiedene Arten erfolgen. So finanzieren Projekte den Bau neuer Kraftwerke für regenerative Energien, der die Schließung alter Kohlekraftwerke ermöglicht, oder den Tausch umweltschädlicher traditioneller Kochstellen in der dritten Welt gegen moderne emissionsarme Herde.

Die Stiftung Wilderness International widmet sich dagegen dem direkten Schutz der noch verbliebenen Wälder Kanadas. Der temperierte kanadische Regenwald gilt als eines der letzten großen Wildnisgebiete der Erde, in dem die über 100 Meter hohen Douglasien gedeihen und selten gewordene Tiere wie Grizzly-Bären, Wölfe und Weißkopfseeadler einen Rückzugsraum finden. Dazu ist er mit dem weltweit höchsten Wald-Biomasse-Vorrat unverzichtbar für das Weltklima: Auf einer Fläche von 128 m² bindet er 13 Tonnen Kohlenstoffdioxid. Dies entspricht dem jährlichen Verbrauch eines durchschnittlichen Europäers.

Allerdings ist der kanadische Regenwald gleich mehrfach durch weitläufige Rodungen, Minenprojekte und andere Formen kommerzieller Ausbeutung bedroht. Schon jetzt macht seine Fläche nur noch 25% des ursprünglichen Gebietes aus. Wilderness International nutzt CO2-Kompensationszahlungen und Spenden zum Kauf von Waldflächen, um diese dauerhaft als Naturschutzgebiet zu schützen. Jeder Pate erhält eine Urkunde mit den genauen Koordinaten des mit seinem Geld geschützten Gebietes.

Klassenfahrten bei HEROLÉ buchen & die Natur schützen

Als Reiseveranstalter nehmen wir bei HEROLÉ Reisen das Thema Nachhaltigkeit sehr ernst. Damit Klassenfahrten nicht zu Lasten der Umwelt gehen, haben wir ein eigenes exklusives Klimaschutzprojekt unter dem Namen HEROLÉ Forest For Future ins Leben gerufen. 

Unter dem Motto „Eine Klassenfahrt – Ein Klassenzimmer Regenwald“ sollen im Jahr 2020 insgesamt 250.000 Quadratmeter Regenwald in Kanada geschützt werden. Schulklassen, die ihre Klassenfahrt bei uns buchen, nehmen automatisch an der Aktion teil.

Weitere Informationen zum HEROLÉ Forest For Future und zu den Möglichkeiten der Spende gibt es hier.

So funktioniert es:

  • Für jede im Jahr 2020 gebuchte Klassenfahrt spenden wir von HEROLÉ Reisen eine CO2-Abgabe an Wilderness International, mit der 64 m² Regenwald (vergleichbar mit der Größe eines Klassenzimmers) in Kanada gekauft werden.
  • Dies entspricht knapp 75% der CO2-Emissionen über alle Reisen hinweg.
  • Eine zusätzliche Spende von 15 Euro durch die Gruppe selbst genügt, um die Bilanz auf 100% zu erhöhen und klimaneutral zu verreisen.
  • Jede Klasse erhält eine Urkunde mit den Geokoordinaten des durch ihren Beitrag geschützten Waldstücks.
  • Weitere Spenden, die z.B. durch Klimaschutzprojekte in der Schule zusammenkommen, werden gerne angenommen und führen zum Schutz weiterer Waldflächen.

Für Schulklassen jeden Alters bietet Wilderness International daneben weitere Möglichkeiten, sich aktiv für den Umweltschutz zu engagieren. Dies reicht von einem Schulbasar, dessen Erlöse gespendet werden, bis zu großen Baumpflanzaktionen. Die bislang größte Aktion Mein Baum, mein Dresden sieht das Pflanzen von rund 550.000 Bäumen in der sächsischen Elbmetropole vor.

Unsere Angebote

Lassen Sie sich jetzt von unseren Reiseexperten beraten und reisen Sie mit ruhigem Gewissen.

Wer ist die Stiftung Wilderness International?

Die Stiftung Wilderness International wurde 2008 von 24 Stiftern gegründet und hat ihren Hauptsitz in Dresden und Berlin. Ihr wichtigstes Ziel ist die Sensibilisierung von Kindern und Jugendlichen für den Naturschutz. Zu ihren Hauptprojekten gehören die Durchführung von Wildnisläufen an deutschen Schulen, die Förderung von Umweltschutzprojekten wie Teichbau und Dachbegrünung an Schulen und der Schutz des kanadischen Regenwaldes. Schüler können sich dazu für das Umweltbotschafterprogramm „Wisdom Seekers- Knowledge Keepers“ bewerben und gemeinsam mit Wilderness International den kanadischen Regenwald besuchen. 

Über HEROLÉ

HEROLÉ mit Sitz in Dresden wurde 2002 gegründet und ist heute einer der drei größten Veranstalter von und Spezialist für Klassenfahrten in Deutschland. Dafür sprechen auch über 140.000 Teilnehmer, die jedes Jahr mit HEROLÉ auf Klassenfahrt gegangen sind. Mit der unternehmenseigenen Flotte von 18 modernen Reisebussen werden über 140 weltweite Reiseziele angesteuert.

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