Paris nach den Terroranschlägen: Womit Reisende jetzt rechnen müssen

Paris nach den Terroranschlägen: Womit Reisende jetzt rechnen müssen

Wer sich aktuell in Paris aufhält oder für die nächsten Tage eine Reise nach Paris geplant hat, muss mit Einschränkungen rechnen. Sehenswürdigkeiten bleiben bis einschließlich 17. November geschlossen, Reisende müssen wegen Polizeikontrollen an Flughäfen und Bahnhöfen mit Verspätungen rechnen. Auch einreisende EU-Bürger müssen sich ausweisen.

Präsident Hollande hat den Ausnahmezustand ausgerufen. Vor allem für die Regionen Île de France/Paris und die angrenzende Picardie gilt ein erhöhtes Schutzniveau. Touristen müssen in diesem Bereich überall mit Personen- und Taschenkontrollen rechnen. Tragt stets euren Ausweis oder Pass bei euch!

Für Touristen hat die Stadt Paris eine Notfall-Hotline eingerichtet: 00331/45503460

Reisen nach Frankreich

Trotz der schrecklichen Terroranschläge vom 13. November kann derzeit nicht von einer konkreten Gefahr ausgegangen werden. Das Auswärtige Amt spricht daher auch keine Reisewarnung für Frankreich oder Paris aus.

Wer jetzt nach Frankreich reist, sollte für die Einreise mehr Zeit einplanen. Vor allem der Flug- und Bahnverkehr steht unter strengsten Beobachtungen. An den Landesgrenzen werden zudem auch Autos und Busse überprüft. Ihr solltet darauf achten, dass euer Gepäck mit Namen und Anschrift gekennzeichnet ist. In den meisten Pariser Bahnhöfen gibt es aktuell keine Möglichkeit zur Gepäckaufbewahrung.

Das Auswärtige Amt weist darauf hin, dass den Anweisungen der französischen Sicherheitsbehörden unbedingt zu folgen ist. Beobachtet aufmerksam die aktuelle Lage in den lokalen Medien und meldet verdächtige Personen, Gegenstände oder Situationen sofort bei den örtlichen Sicherheitskräften.

Außerdem verweist das Auswärtige Amt auf seinen grundsätzlichen Terrorhinweis, der bei allen Reisen beachtet werden sollte. Opfer eines Anschlags zu werden, ist im Vergleich zu anderen Risiken, die Reisen ins Ausland mit sich bringen (Unfälle, Erkrankungen oder gewöhnliche Kriminalität wie Taschendiebstähle), äußerst gering. Dennoch sollten Reisenden sich der Gefährdung bewusst sein.

Muss die gebuchte Reise angetreten werden?

Grundsätzlich besteht die Möglichkeit, die gebuchte Reise zu stornieren. Diese sind jedoch mit Stornierungskosten verbunden, die der Reisende in der Regel selbst zu tragen hat. Aufgrund der momentanen Lage bieten viele Veranstalter jedoch Kulanzregelungen an. In jedem Fall ist es deshalb sinnvoll, sich mit dem Reiseveranstalter in Verbindung zu setzen, damit dieser den konkreten Einzelfall prüfen kann.

Kann die Reise umgebucht werden?

Viele Reisende stellen sich nun die Frage, was mit Reisen passiert, die erst im kommenden Jahr stattfinden. Auch hier gilt es erst einmal Ruhe zu bewahren und abzuwarten wie sich die Lage in den kommenden Wochen und Monaten entwickelt.

Wer seine gebuchte Reise nach Paris bzw. Frankreich wegen Bedenken dennoch umbuchen möchte, sollte sich an seinen Reiseveranstalter wenden. Dieser informiert über Umbuchungsmöglichkeiten und eventuell anstehende Kosten.

Aktuelle Informationen und Hinweise findet ihr auf der Seite des Auswärtigen Amtes.

Bei weiteren Fragen, Bedenken oder ähnlichem könnt ihr euch natürlich vertrauensvoll an uns wenden:
+49 351-888 7890
+49 351-888 7898
kontakt@herole.de

Carsten Herold

Geschäftsführer HEROLÉ Reisen

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