7 Insider-Tipps für die Klassenfahrt nach Berlin

7 Insider-Tipps für die Klassenfahrt nach Berlin

Wer noch nie selbst in Berlin war, denkt vielleicht zuerst an den Fernsehturm, das Brandenburger Tor oder den Reichstag. Ja, das ist Berlin, aber eben nicht das „richtige“ Berlin. Die wahre Vielfalt der Stadt spürt man viel eher bei einer Fahrt mit der U- oder S-Bahn: In einem Moment fährt man an prunkvollen, alten Häuserfassaden vorbei, im nächsten an Blocks und Plattenbauten. In einem Moment sieht man Anzug- und Aktenkofferträger, im nächsten Moment Obdachlose. DAS ist Berlin: Kontrovers. Entspannt und gehetzt, arm und reich, in sich geschlossen und offen für Neues zugleich. Berlin ist schön auf seine ganz eigene Art. Im Folgenden geben wir sieben Insider-Tipps für diejenigen, die auf Klassenfahrt das echte Berlin erleben wollen.

1. U- und S-Bahn fahren

 

Berlin Klassenfahrt

Aus dem Stadtbild nicht wegzudenken: Die Berliner S-Bahn

Bei einer gemütlichen Fahrt mit einer gut gefüllten U- oder S-Bahn kann man sich ein gutes, wenn auch etwas oberflächliches Bild von Berlin machen. Dabei sollte man Ohren und Augen offen halten, denn wenn man mit den richtigen Linien fährt, so bietet sich die Chance, einige Wahrzeichen Berlins, wie den Fernsehturm, vom Fenster der Bahn aus zu sehen oder einfach ein paar Gesprächsfetzen aufzufangen. Wer richtig hinhört, kann sich ein gutes Bild der berüchtigten „Berliner Schnauze“ machen. Das Ganze kostest dich auch je nach Fahrtlänge nur 2 bis 4 €.

2. Ketwurst essen

Weniger schick, aber dafür umso leckerer ist die Berliner Ketwurst. Eine Ketwusrt ist eine Art Hot Dog, bei dem die Wurst ganz vom Teig eingeschlossen ist. Das Ganze kommt aus der DDR und lohnt sich, wiederentdeckt zu werden. Eine gute Ketwurst lässt sich z.B. am Verkehrsknotenpunkt Ostkreuz für nur 1,50 € erwerben. Nebenbei lassen sich am Ostkreuz oftmals viele echt Berliner Akzente vernehmen.

3. Im Treptower Park abhängen

Wer kein Problem damit hat, sich in einen gut besuchten Park zu setzen, der wird sich hier sicher wohl fühlen. Bei gutem Wetter findet man im Treptower Park viele Leute und das zu fast jeder Tages- oder Nachtzeit. Viele waschechte Berliner sitzen hier bei strahlender Sonne und einem Bierchen und unterhalten sich – und das nicht nur mit Bekannten, sondern zum Teil auch mit Fremden. Wer auf Smalltalk und viele Menschen steht, der ist hier genau richtig!

4. Über einen Flohmarkt schlendern

Berlin Flohmarkt

Auf Berlins Flohmärkten finden sich die kuriosesten Dinge und Menschen (elbud / Shutterstock.com).

Ob man gern auf Flohmärkten ist oder nicht – ein Flohmarktbesuch in Berlin ist ein Muss! Nicht nur wegen der Vielfalt an Menschen und Dingen, nein, auch wegen der Atmosphäre und des Gefühls, das die langsam vor sich hinschlendernde Menschenmenge verursacht. Auf Berlins Flohmärkten lassen sich verschiedenste Dinge kaufen: Obst oder Schalplatten, Blumen oder Spielzeug, fremdländische Gerichte oder Comichefte. Doch auch die Verkäufer sind erlebenswert: Es gibt welche, die schreien so laut sie können, um die Aufmerksamkeit auf ihre Ware zu lenken, und andere, die still ins Leere starren, bis ein Kunde sie anspricht. Verkaufen und kaufen tun dabei alle Altersgruppen. Ein Flohmarktbesuch in Berlin ist etwas ganz Eigenes und kostet (fast) nie Eintritt.

5. Street Art und Graffiti bewundern

Berlin Mauer

Der berühmte Bruderkuss an der East-Side Gallery (Valentina Photos / Shutterstock.com)

In Berlin ist es nie weit bis zum nächsten Kunstwerk – egal, ob Street Art oder Graffiti. Alles was man dazu machen muss, ist die Augen offen zu halten, denn beide Kunstformen sind in Berlin allgegenwärtig! Egal, ob du nach Roof-Tops, Bombings oder Pieces suchst, egal, ob nach plakativer, politischer oder sinnfreier Street Art – in Berlin wirst du fündig. Besonders an Walls wie der im Mauerpark findet man legale Graffiti. Sucht man nach Street Art, findet man diese im großen Stil an der East-Side-Gallery am Ostbahnhof. Der Großteil beider Szenen und Künste findet sich aber an Hauserwänden und Dächern. Also einfach die Augen offen halten, besonders in Kreuzberg und Friedrichshain!

6. Burger schlemmen

Du magst Burger und gute Burgerläden? Dann wirst du Berlin lieben, denn die Vielzahl an qualitativ hochwertigen Burgerläden sucht noch nach Konkurrenz. Wenn man gerade beispielsweise einen Spaziergang durch Kreuzberg unternommen hat, kann man die Gelegenheit gleich nutzen, um einen Burger bei Burgermeister zu essen. Hier sollte man allerdings etwas Wartezeit einrechnen, weil der Burgermeister einer der beliebtesten Burgerläden Berlins ist. Nicht weniger gut sind die Läden „Burgers Berlin“ und „Burgeramt“, welche in Friedrichshain liegen.

7. Plattenläden

Ein weiteres typisches Merkmal Berlins ist die Vielzahl an Plattenläden. Es gibt verschiedene Ballungszentren für Plattenläden in Berlin, eines davon befindet sich rund um den Boxhagenerplatz. An eben diesem Platz ist auch jedes Wochenende Floh- und Wochenmarkt und somit kann man einen Marktbesuch gut mit einem Bummel durch die Plattenläden verbinden, denn am sogenannten „Boxi“ finden sich in fast jeder Querstrasse mehrere Plattenläden. Wenn man also Zeit und Lust hat, kann man hier locker mal für mehrere Stunden in Platten versinken.

Tipp
Mehr Tipps und Hinweise für die Klassenfahrt nach Berlin geben wir im Blog. Hier findest du eine Übersicht über alle Berlin-Beiträge.

Bilder: Shutterstock


 

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Moon Sohrmann

Schülerpraktikant

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