Digitale Helfer – die besten Apps für Schüler

Digitale Helfer – die besten Apps für Schüler

Smartphones sind praktische Helfer im Alltag: Mit Freunden chatten, den Weg zum Kino suchen oder Musik streamen ist mit dem Handy ein Kinderspiel. Aber wenn man mal ehrlich ist, bieten die Smartphone-Anwendungen auch willkommene Ablenkung von Unterricht und Hausaufgaben. Das muss aber nicht sein! Mittlerweile sind auch viele Apps auf dem Markt, die Jugendlichen im Alltag helfen. Wir zeigen euch die besten Apps für die Schule!

Mathe-Apps

Mit der App MATH42 lernen auch Mathe-Muffel schnell.

Für manche Schüler ist es das Lieblingsfach, andere bekommen vor jeder Stunde Schweißausbrüche: Am Mathe-Unterricht scheiden sich die Geister. Nicht so an diesen Mathe-Apps, die für jeden Schüler hilfreich sind:

  • MATH42 wird laut dem Google Play Store von 2,2 Millionen Schülern in der 5. bis 12. Klasse genutzt und zählt damit zu den Top-Schüler-Apps. Die App bietet Trainings- und Test-Lektionen in unterschiedlichen Schwierigkeits-Graden. Besonders sinnvoll für Schüler sind die Schritt-für-Schritt-Lösungen von Aufgaben – damit können Schüler ganz einfach nachvollziehen, wie eine Aufgabe gelöst wird! Für die Anwendung gibt es 4,6 Sterne im Google Play Store und die Note „Sehr gut“ des Fachportals Chip.
  • Komplizierte Matheformeln in ein Handy einzutippen ist anstrengend und langwierig. Die Lösung bietet Script Calculator: Damit lassen sich Formeln ganz einfach per Hand eingeben und werden von der App in Gleichungen umgewandelt.
  • Mit Tydlig lassen sich Mathe-Gleichungen unkompliziert auf iPhone und iPad lösen. Die App bietet eine übersichtliche Benutzeroberfläche, viele Funktionen und Tools.

Sprachen lernen mit dem Smartphone

Vokabeln für den nächsten Englisch-Test oder den Urlaub in Spanien könnt ihr unkompliziert und kostenlos mit dem Smartphone lernen. Hier sind die besten Apps:

  • Was heißt noch mal Arbeitslosenquote auf Französisch? Die Antwort liefert das digitale Wörtbuch dict.cc, das es als Internetseite und App gibt. Einfach die Sprache auswählen, eine Vokabel suchen – fertig!
  • An der Bushaltestelle eine neue Sprache lernen anstatt Candys zu crushen: Das ermöglicht die Sprachlern-App Duolingo. Mit Deutsch als Ausgangssprache lassen sich Englisch, Französisch und Spanisch lernen. Wenn euch Englisch aus Ausgangssprache nichts ausmacht, habt ihr deutlich mehr Sprachen zur Auswahl. Die Basis-Version mit kleinen Werbe-Einblendungen ist kostenlos. Dafür gibt es 8,2 von 10 Punkten vom Fachportal Netzwelt.
  • Vokabeln lassen sich am besten mit Karteikarten lernen – aber wer hat schon Lust auf das lästige Zettelschreiben? Die App Karteikarten für iOS bietet Abhilfe. Damit lassen sich doppelseitige Einträge für verschiedene Kategorien erstellen.
  • Das Karteikarten-Tool Anki nutzen viele bereits am Computer. Mit AnkiDroid gibt es jetzt auch die passende App für Android-Smartphones. Wer die App mit der Desktop-Version synchronisiert, erspart sich mühsames Tippen. Die App funktioniert übrigens auch für Begriffe aus anderen Fächern.

Apps für Besserwisser

Wie hoch ist die Arbeitslosenquote in Chicago? Die App Wolfram Alpha hat die Antwort.

Wer gerne mal unnütze Fakten aufzählt oder sich beim Lehrer mit Zusatzwissen einschleimen möchte, sollte eine Enzyklopädie auf dem Handy haben! Diese Apps haben Antworten auf alle Fragen:

  • Ohne Wikipedia kommt fast kein Schüler aus. Warum sollte man also nicht die praktische Enzyklopädie mit sich herumtragen? Wikpedia Mobil benötigt weniger Speicherplatz als die Website, bietet aber den gleichen Informationsgehalt.
  • Anstatt Begriffe zu suchen, kann man in der App Wolfram Alpha vollständige Fragen eingeben. Die Anwendung hat garantiert immer eine Antwort! Die App ist allerdings nur auf Englisch erhältlich – nebenbei verbessert man also auch noch seinen Wortschatz.
  • Wer sich am liebsten jeden Satz des Lehrers merken möchte, sollte sich möglichst viele Notizen machen. Die App Evernote macht es möglich! Sie lässt sich auch mit verschiedenen Cloud-Diensten synchronisieren, so dass die digitalen Post-Its auf mehreren Geräten verfügbar sind.

Naturwissenschaftliche Apps

Mal eben die chemische Formel für Natrium heraussuchen, ohne ständig das Periodensystem mit sich herumzuschleppen? Diese Apps machen es möglich:

  • Das Periodensystem zum Nulltarif gibt es mit der App Merck PSE HD für Android und iOS. Mit dieser App haben Schüler jederzeit das Periodensystem und Zusatzinformationen wie Bilder und die Entdecker der einzelnen Elemente im Blick.
  • Die notwendigen Formeln aus den Bereichen Mathe, Physik und Elektrotechnik gibt es mit der App Mathe Experte auf einen Streich. Auf Wunsch kann man direkt das Ergebnis einer Formel berechnen lassen.
  • Du möchtest deinen Physik-Lehrer beeindrucken und opferst dafür gerne den Speicherplatz auf deinem Handy? Dann ist die App RadoactivityCounter perfekt für dich! Mit dieser App kannst du die Radioaktivität deiner Umgebung oder der Materialien im Physik- oder Chemie-Unterricht messen. Die App gibt es für Android und iOS, ist allerdings kostenpflichtig. Wie sie funktioniert, zeigt dieser Youtuber:

Organisations-Apps

Mit SimpleMind Free für Android können Schüler ihre Gedanken sammeln und farblich sortieren.

Welche Fächer habe ich morgen? Muss ich Hausaufgaben machen? Mit diesen Apps ist endlich Schluss mit schlechter Organisation!

  • Die Android-App Hausaufgaben ist für Schüler und Lehrer geeignet. Damit lasst sich nicht nur Stundenpläne erstellen, sondern auch Hausaufgaben- und Lernzeiten festlegen.
  • Gedanken sinnvoll strukturieren und farblich markieren: Das klappt am besten mit einer Mindmap auf dem Handy. Möglich wird das mit der App SimpleMind Free für Android. Mit den üblichen PC-Funktionen Cut/ Copy/ Paste kannst du deine Gedanken neu sortieren und ordnen. iPhone-Nutzer können auf die Alternative SimpleMind für iOS zurückgreifen.
  • Die englischsprachige App Classting ist für Klassen geeignet und macht die Kommunikation zwischen Lehrern und Schülern zum Kinderspiel! Auf der Plattform gibt es ein schwarzes Brett, außerdem können Schüler öffentliche und private Nachrichten verschicken. Nutzer greifen per Handy oder Computer auf Classting zu. Pluspunkt: Da die App weltweit genutzt wird, können sich Klassen miteinander vernetzen.

Quellen und weiterführende Links

Herolé-Blog: Übersicht: Digitale Medien in der Schule

Herolé-Blog: Digitales Lernen – Sinnvoller Medieneinsatz im Unterricht

Chip: Schüler, hergehört: Das sind die besten Apps für die Schule

Chip: Die besten Schüler-Apps für Android und iPhone

Handysektor: Bildergalerie: Apps für Schüler

Bilder: Shutterstock/ Screenshots Google Play Store


 

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Carsten Herold

Geschäftsführer HEROLÉ Reisen

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