Schüler für Fake News sensibilisieren

Die Verbreitung falscher Nachrichten ist vor allem auf den sozialen Kanälen ein großes Problem. Wir zeigen Ihnen, wie Sie Ihre Schüler dafür sensibilisieren können.
Die Verbreitung falscher Nachrichten ist vor allem auf den sozialen Kanälen ein großes Problem. Wir zeigen Ihnen, wie Sie Ihre Schüler dafür sensibilisieren können.
Schüler für Fake News sensibilisieren
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Was sind Fake News?

Fake News werden seit einigen Monaten überall thematisiert und sind längst kein unbekannter Begriff mehr. Fake News meinen eine besondere Form falscher oder gefälschter Nachrichten. Auch wenn der Begriff erst seit wenigen Jahren verstärkt auftaucht, handelt es sich nicht um ein neues Phänomen. Falsche Nachrichten wurden bereits früher verwendet, beispielsweise für Propaganda oder Meinungsmache im Krieg.

Das Besondere an den aktuell thematisierten Fake News? Sie verbreiten sich heute über die sozialen Medien – insbesondere Facebook und Twitter – rasend schnell. Die falschen Nachrichten werden online häufig massenhaft geteilt, sodass bei den Konsumenten immer größere Unsicherheit herrscht, welche Nachrichten wahr und welche bloß gefälscht sind. Gerade Schülerinnen und Schüler, die sich jeden Tag online bewegen und Nachrichten überwiegend über die sozialen Medien verfolgen, müssen für Fake News sensibilisiert werden. Geschieht dies nicht, kann es langfristig zu einer Gefahr für unsere Demokratie und das Vertrauen in die seriöse Presse werden.

Aus diesem Grund ist es wichtig, dieses Thema auch in den Unterricht zu integrieren und die Schüler und Schülerinnen früh in Quellenkritik einzuführen. Dies kann neben theoretischem Unterricht auch anhand gezielter praktischer Beispiele geschehen. Wir haben Tipps für Sie zusammengestellt, anhand derer Sie Ihre Klasse fit für den Umgang mit Nachrichten im Internet machen können.

Fake News in den Unterricht einbinden

Das Thema Fake News kann vielseitig in den Unterricht eingebunden werden. Eine historische Aufarbeitung anhand früher Fälle gefälschter Nachrichten im Kontrast zu jüngeren Debatten bietet sich ebenso gut an wie die Aufarbeitung aktueller Fake-News-Fälle.

Die Materie eignet sich außerdem ideal, um eine praktische Auseinandersetzung mit Fake News in den Unterricht zu integrieren. Schicken Sie Ihre Schüler und Schülerinnen selbst auf Nachrichten-Jagd. Lassen Sie sie ihren Twitter- oder Facebook-Feed durchlesen und eine Nachricht heraussuchen, die ihnen ins Auge fällt. Diese kann nun in Gruppen anhand der im Folgenden aufgeführten Punkte dem Fakten-Check vollzogen werden. Anschließend kann die Nachricht sowie die Auswertung von der Gruppe in der ganzen Klasse vorgestellt werden. So lernen Ihre Schülerinnen und Schüler, wie sie auch in der Freizeit gelesene Nachrichten auf ihre Qualität und Seriosität überprüfen können.

Schüler erhalten ihre Nachrichten vor allem über die sozialen Kanäle.

Tipps für den Fakten-Check

Lassen Sie Ihre Klasse anhand der folgenden Schritte die von ihnen ausgewählte Quelle auf Seriosität und Echtheit überprüfen.

Ersteller des Postings kontrollieren

Im ersten Schritt sollten Ihre Schüler das Profil des Absenders kontrollieren, der die Nachricht online geteilt hat. Wie lange besteht der Twitter- oder Facebook-Account bereits? Wie viele Follower bzw. Freunde hat er? Und welche Posts werden dort sonst noch abgesetzt? Anlass zur Skepsis sollten vor allem neue Profile ohne Profilbilder mit wenigen Freunden und Followern geben. Verdächtig ist es auch, wenn alle Beiträge auf der Seite nur meinungsmachende Inhalte und Verlinkungen zu externen Quellen enthalten.

Impressum überprüfen

Websites benötigen in Deutschland ein rechtsgültiges Impressum. In diesem muss Auskunft über den Urheber, dessen Adresse sowie eine Kontaktmöglichkeit gegeben werden. Websites ohne gültiges Impressum sollte kein Vertrauen geschenkt werden.

URL kontrollieren

Auch die URL einer Website kann Aufschluss über die Seriosität der Seite geben. In manchen Fällen sind die Inhalte so aufbereitet, dass sie dem Design bekannter Nachrichtenportale und Online-Zeitungen ähneln. Hier lohnt es sich, die Webadresse in der Browserzeile genauer zu untersuchen. Oftmals unterscheidet sich die URL leicht vom Original, beispielsweise durch eine geringfügig abgewandelte Schreibweise oder einen zusätzlichen Bindestrich.

Doppelt hält besser

Grundsätzlich sollte man Online-Meldungen bzw. deren Überschrift immer zusätzlich in eine Suchmaschine eingeben. Zum einen lohnt es sich stets, mehrere Quellen und Informationsgrundlagen zu vergleichen. Zum anderen sollte man Meldungen, über die nur auf einer Website Bericht erstattet wird, sehr kritisch gegenüberstehen.

Bilder überprüfen

Gerade auf Facebook werden Beiträge oft gar nicht zur Gänze gelesen, bevor sie geteilt werden. Hier sprechen Bilder mehr als 1000 Worte – doch nicht selten sind diese völlig aus dem Zusammenhang gerissen oder gar gefälscht. Die umgekehrte Bildersuche von Google hilft, hier den Überblick zu behalten. Ist das verlinkte Foto tatsächlich ein aktuelles? Oder ist es bereits vor Jahren entstanden und nun aus dem Zusammenhang gerissen worden, um zu polarisieren? Die umgekehrte Bildersuche zeigt Websites an, auf die das Foto ebenfalls hochgeladen wurde und ermöglicht so, die Authentizität des Bildes zu prüfen.

Um ein Bild zu überprüfen, können Ihre Schüler und Schülerinnen ganz einfach mit der rechten Maustaste auf das Foto klicken und die Option „In Google nach diesem Bild suchen“ auswählen. Sie erhalten so auch Hinweise auf Urheber und Datum, was zusätzlich dabei hilft, die Nachricht auf ihre Echtheit zu überprüfen.

Rechtschreibung ansehen

Meldungen seriöser Zeitungen und Nachrichtendienste weisen in der Regel nur wenig Rechtschreibfehler auf, da sie von einem Redaktionsteam erstellt werden und Texter und Korrektoren die verfassten Texte noch einmal redigieren. Strotzt eine Nachricht nur so vor Fehlern, lohnt sich ein genauerer Blick, um die Echtheit der Quelle zu überprüfen.

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HEROLÉ mit Sitz in Dresden wurde 2002 gegründet und ist heute einer der drei größten Veranstalter von und Spezialist für Klassenfahrten in Deutschland. Dafür sprechen auch über 140.000 Teilnehmer, die jedes Jahr mit HEROLÉ auf Klassenfahrt gegangen sind. Mit der unternehmenseigenen Flotte von 18 modernen Reisebussen werden über 140 weltweite Reiseziele angesteuert.

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