Cybermobbing-Experte Uwe Leest: „Durch neue Medien hat Mobbing eine neue Tragweite erfahren“

Cybermobbing-Experte Uwe Leest: „Durch neue Medien hat Mobbing eine neue Tragweite erfahren“

Wie eine aktuelle Studie aus Sachsen zeigt, ist die Zahl der Fälle von Cybbermobbing in den letzten Jahren dramatisch angestiegen. Auch viele Schüler sind davon betroffen. Cybermobbing ist für die Opfer besonders schmerzhaft, denn durch Social Media, Internet und Smartphone sind sie ihren Peinigern rund um die Uhr ausgeliefert, schließlich machen die Schikanen sogar vor der Türe des Kinderzimmers nicht mehr halt. Doch was können Betroffene, Eltern und Lehrer tun, wenn das Internet Schülern das Leben zur Hölle macht? Und wie können Präventionsmaßnahmen gegen Cybermobbing an Schulen nachhaltig verbessert werden? Cybermobbing-Experte Uwe Leest gibt Antworten im Interview.

Uwe Leest
Als Vorsitzender des Bündnisses gegen Cybermobbing engagiert sich Uwe Leest für eine langfristige Einschränkung des Problems Cybermobbing. Ein Schwerpunkt liegt dabei auf der Arbeit mit Schulen.

Herr Leest, Reibereien zwischen Schülern gibt es schon so lange es die Schule selbst gibt, doch inwiefern geht Cybermobbing über eine reine Hänselei hinaus? In welchen Fällen kann man tatsächlich von „Cybermobbing“ sprechen?

Uwe Leest

Uwe Leest

Das Wort „Mobbing“, das aus dem Englischen stammt (to mob=anpöbeln, to bully=einschüchtern), heißt wörtlich übersetzt: jemanden anpöbeln, sich auf jemanden stürzen. Aber nicht alles, was als Hänselei durchgeht, ist bereits Mobbing. Unter klassischem Mobbing kann man „kontinuierliche Aktionen mit dem Ziel der sozialen Ausgrenzung zur eigenen Vorteilnahme zwischen Einzelpersonen und/oder Gruppen“ (Olweus 2002, 8) verstehen.

Cybermobbing ist folglich Mobbing mittels elektronischer/ neuer Kommunikationsmedien (wie Handy, Computer, Tablet, Smartphone etc.) in Form von Beleidigung, Bedrohung, Bloßstellung oder Belästigung von Personen. Kennzeichnend ist beim (Cyber-)Mobbing vor allem auch die Tatsache, dass eine gezielte Schädigungsabsicht besteht und dass das Opfer oftmals über einen längeren Zeitraum verbal oder körperlich angegriffen und in eine unterlegene Position gedrängt wird. Besonders das Machtungleichgewicht, das zwischen Täter und Opfer besteht, ist symptomatisch für das (Cyber-)Mobbing.

Früher und auch heute werden Kinder und Jugendliche in der Schule gehänselt und ausgegrenzt, Schulmaterialien werden geklaut, versteckt oder beschädigt. Eine neue Tragweite hat das Mobbing durch die Verwendung neuer Medien erfahren. Heutige Formen von Cybermobbing sind u. a. Handy-Mobbing, Happy Slapping, Ausschluss aus sozialen Netzwerken, Internet Mobbing, Sexting und Grooming.

Was machen Beleidigungen oder Verleumdungen im Netz psychologisch mit dem Betroffenen?

Die meisten Jugendlichen reagieren auf Cybermobbing mit Wut (43%) und Angst (36%) (Cyberlife-Studie 2013). Jeder fünfte Jugendliche, der Cybermobbing erlebt hat, gab in der Studie an, noch heute durch das Mobbing im Internet sehr belastet zu sein und darunter zu leiden. „Wird ein Kind wiederholt ausgegrenzt, beleidigt oder abgewertet, kann dies zu einer erheblichen Beeinträchtigung des Selbstwertgefühls führen. Die Opfer beginnen zu verinnerlichen, was über sie gesagt wird, und diese Art negativer Gedanken begünstigt die Entstehung von Angsterkrankungen, … Depression“ und anderen psychischen Störungen (Die Welt: „Mobbing führt oft zu schweren Störungen„, 26.02.2012). Dennoch meldet nur jeder Fünfte die Vorfälle den Betreibern der betroffenen Plattformen. Die meisten Jugendlichen wenden sich zunächst an ihre FreundInnen oder Eltern, wenn sie Opfer von Cybermobbing wurden (Cyberlife-Studie 2013).

Die Folgen von Cybermobbing können mitunter fatal sein: schulischer Leistungsabfall, Schulverweigerung, Stresssymptome, Angstzustände, Depressionen, Unfähigkeit, eine Ausbildungsstelle anzunehmen bzw. einen Beruf auszuüben, bis hin zur Selbstmordgefährdung.

Wer sitzt eigentlich auf der anderen Seite? Wer mobbt wen über das Internet und warum?

Überraschend ist, dass mehr als ein Drittel der TäterInnen (36,2%) selbst schon einmal Opfer von Cybermobbing-Attacken war. Dies deutet daraufhin, dass Opfer offensichtlich dazu übergehen, die gleichen Methoden zu nutzen wie die TäterInnen.

Die Motive für das Cybermobbing sind erstaunlich: Unterhaltung, Spaß, Wettbewerb („Trophäenjagd“) und Langeweile sind die Hauptmotive der Cybermobbing-TäterInnen (Cyberlife-Studie 2013). Andere mögliche Gründe für Mobbinghandlungen können Herrschsucht, Lust auf Mobbing, Suche nach Sündenböcken für eigenes Versagen, Definition von Freundschaft in der Ablehnung anderer, Weitergabe erlittenen Unrechts an Schwächere, fehlende Konfliktlösungsstrukturen, Fremdenfeindlichkeit, Rassismus oder Neid sein.

In jedem Fall kann man sagen, dass Cybermobbing-Angriffe oftmals auch ein Zeichen dafür sind, dass den TäterInnen etwas fehlt: sei es Aufmerksamkeit, Zuwendung oder das Gefühl von Macht — dieser Aspekt muss auch bei Präventionsmaßnahmen mit beachtet werden. 

Was können Eltern tun, wenn sie bemerken, dass ihr Kind im Netz gemobbt wird?

Schon bevor ihr Kind gemobbt wird, sollten Eltern mit ihren Kindern über die Gefahren im Internet sprechen. Sie sollten sie nicht unkontrolliert im Internet agieren lassen. Wird das Kind bereits gemobbt, müssen Eltern sofort aktiv werden.

  • Hören Sie Ihrem Kind aufmerksam zu!
  • Nehmen Sie das Problem Ihres Kindes ernst, reden Sie es nicht klein!
  • Versichern Sie Ihrem Kind Ihren Rückhalt!
  • Ermutigen Sie Ihr Kind, ein Mobbing-Tagebuch zu führen!
  • Zeigen Sie ihm, dass es mit dem Problem nicht alleine dasteht!
  • Sichern Sie Beweismaterial.
  • Melden Sie den Vorfall dem Betreiber der jeweiligen Online-Plattform.
  • Löschen Sie den Mobber aus der Kontaktliste.
  • Holen Sie sich Hilfe von außen (Schule, Betreuungsperson, Beratungsstelle)!
  • Wenden Sie sich in schwerwiegenden Fällen an die Polizei!

Was sollten Lehrer und Schulen tun, wenn sie bemerken, dass ein Schüler Opfer von Cybermobbing ist?

 Werden Lehrer unmittelbar Zeuge einer Attacke, ist sofortiges Handeln gefragt.

  • Veranlassen Sie die Löschung von diffamierenden Mitteilungen!
  • Ist der Mobber bekannt, animieren Sie die Zielperson, den Mobber aus den Kontakten zu löschen.
  • Wenden Sie sich in schwerwiegenden Fällen an die Polizei!
  • Legen Sie der Zielperson nahe, keinesfalls auf den Angriff zu reagieren.
  • Helfen Sie der Zielperson, Beweismaterial zu sichern.

Welche gesetzlichen bzw. strafrechtlichen Grundlagen gelten in Deutschland, um sich gegen Cybermobbing zu wehren?

Auch wenn Cybermobbing für sich gesehen kein Straftatbestand ist, können sich einzelne Straftaten im Cybermobbing vereinen. So können Täter wegen übler Nachrede (§186 StGB), Beleidigung (§815 StGB), Gewaltdarstellung (§131 StGB), Körperverletzung (§223 StGB), Bedrohung (§241 StGB), Nötigung (§240 StGB), Nachstellung (§238 StGB), Verletzung des höchstpersönlichen Lebensbereichs durch Bildaufnahmen (§201a StGB), Verleumdung (§187 StGB) oder Volksverhetzung (§130 StGB) belangt werden (vgl. www.polizei-beratung.de).

Bei dem so genannten „Happy Slapping“, also der Gewaltdarstellung, wenn z. B. Videos einer Klassenprügelei provoziert und veröffentlicht werden, können Bußgelder und Freiheitsstrafen von bis zu einem Jahr drohen. Auch beim „Grooming“, also der Nötigung oder sexuellen Belästigung, kann je nach Fall eine Freiheitsstrafe erwirkt werden. In allen Fällen ist es für das Opfer wichtig, dass die Angriffe dokumentiert werden – sei es durch Snapshots oder durch ZeugInnen.

Auch beim Flaming, also der üblen Nachrede, können Bußgelder oder Freiheitsstrafen von bis zu zwei Jahren drohen. Auch verfälschte Bilder oder Bilder aus der Umkleidekabine stellen eine Verletzung des höchstpersönlichen Lebensbereichs (nach §201a) dar und werden mit Freiheitsstrafe oder Bußgeldern geahndet. Außerdem hat jeder das Recht am eigenen Bild (§ 22 KUG/KunstUrhG). Das bedeutet, dass keine Bilder einer Person ohne deren Erlaubnis veröffentlicht werden dürfen.

Beim Sexting werden Nacktaufnahmen von Personen verbreitet. Diese sind nicht selten minderjährig, wodurch sich der Verbreitende durch die Verbreitung von Kinderpornographie strafbar macht (§ 184b StGB).

Durch welche Maßnahmen kann man sich selbst vor Cybermobbing schützen?

Betroffene von Cybermobbing haben mehrere Möglichkeiten, dagegen vorzugehen: Wenn Kinder oder Jugendliche beleidigende oder bedrohende E-Mails oder Facebook-Kommentare erhalten, sollten sie zunächst die Familie bzw. FreundInnen und ggf. die Schule informieren. In keinem Fall sollten Kinder und Jugendliche direkt auf solche E-Mails, SMS etc. antworten, sondern Vertrauenspersonen einbeziehen.

Wichtig ist, Beweismaterial zu sichern: Speichern Sie im Optimalfall die Daten im Beisein eines weiteren Zeugen, um dem Vorwurf der Manipulation zu entgehen. Wenden Sie sich in schwerwiegenden Fällen an die Polizei und erstatten Sie ggf. Anzeige. Veranlassen Sie die Löschung von diffamierenden Bildern, Videos, Kommentaren beim Netzwerk-Betreiber bzw. melden Sie den Vorfall dem Betreiber der Seite. Wenn der Mobber bekannt ist, löschen Sie den Namen aus der eigenen Kontaktliste bzw. ignorieren Sie diesen.

Ebenso kann man sich vor Cybermobbing schützen, indem man sich im Internet grundsätzlich vorsichtig bewegt. Das heißt z. B.:

  • So wenige Daten wie möglich im Internet preis geben!
  • So wenig Fotos und Filme wie möglich verbreiten!
  • Sich im Netz mit Bedacht äußern! Überlegen Sie sorgfältig, was Sie sagen bzw. schreiben, bevor Sie einen Kommentar oder eine Nachricht veröffentlichen.
  • Beim Anlegen eines Profils (z. B. bei Facebook) die Sicherheitseinstellungen/Privatsphäre-Einstellungen beachten!
  • Betreiben Sie Eigen-Recherche: Googlen Sie sich gelegentlich selbst, um zu prüfen, was im Netz über Sie auftaucht.
  • Schreiten Sie ein, wenn Sie sehen, dass andere Cybermobbing- oder Mobbing-Opfer werden.
  • Behandeln Sie andere mit Respekt und so, wie Sie selbst behandelt werden möchten!

Wie wird aktuell an Schulen über Cybermobbing aufgeklärt? Inwiefern könnte die Behandlung des Themas im Unterricht noch verbessert werden?

Medienerziehung an Schulen

Medienerziehung sollte ein eigenes Schulfach werden, so Uwe Leest.

Wir sind dafür, das Präventionsmanagement an Schulen auszubauen. Diesbezüglich ist die Bildungspolitik gefragt, sie ist gefordert, neue Rahmenbedingungen für die Ausbildungs- und Erziehungssituation zu schaffen. Kinder und Jugendliche müssen mehr als bisher über die Gefahren und Risiken, aber auch Chancen und Nutzen des Cyberspace aufgeklärt und sensibilisiert werden. Außerdem sollte Medienerziehung bereits im Kindergarten stattfinden und in den Schulen implementiert werden.

Konkrete Verbesserungsvorschläge sind:

  • Einführung eines Schulfachs Medienerziehung bzw. eines Medienkompetenzunterrichtes
  • Verstärkung der Peer-to-Peer-Education an den Schulen zum Thema „Neue Medien und Gewalt“ (z.B. Medienhelden, Medien-Präventionstage, Schülerscouts etc.)
  • Bekanntmachung der Angebote zum Opferschutz in den Schulen
  • verbesserte Lehrerfortbildung, regelmäßige Vermittlung von Fachwissen, wirksamkeitsevaluierte Maßnahmen und Projekttage an den Schulen.
  • Errichtung von institutionellen Beratungs- und Aufklärungsteams an allen Schulen (psychologische BeratungslehrerInnen bzw. GewaltpräventionsberaterInnen)
  • Implementierung regelmäßiger Informationsveranstaltungen und ggf. Schulungs- bzw. Beratungsangebote für Eltern
  • Präventionsmanagement an Schulen: Schon in der Grundschule sollte damit begonnen werden. Zum einen muss über die technischen Fragen aufgeklärt werden. Also, wie sollten sich Kinder- und Jugendliche im Netz präsentieren? Welche Inhalte sollten sie nicht preisgeben? Zum anderen sollten auch psychologische Aspekte behandelt werden: Kinder und Jugendliche müssen lernen, was sie mit Worten und Bildern auslösen können, auch wenn sie nicht wie in einem Gespräch sofort eine Reaktion sehen. Sie müssen lernen, dass die Anonymität des Internets ihnen neue Freiheiten gibt, dass sie dafür aber auch Verantwortung übernehmen müssen.
  • Aufstellen von Schulregeln oder eines Online-Kummerkastens
  • Die Bildungspolitik ist gefordert, neue Rahmenbedingungen für die Ausbildungs- und Erziehungssituation zu schaffen: Dies betrifft die Verbesserung der Medienkompetenz der LehrerInnen und ErzieherInnen, aber auch der Eltern.

Sie sind Vorsitzender des Bündnisses gegen Cybermobbing. Aus welcher Motivation heraus haben Sie den Verein gegründet?

Entstanden ist das Bündnis aus persönlichen Erfahrungen in der Familie und der Beobachtung eines gesellschaftlichen Wandels durch Soziale Netzwerke und der Anonymität und dem Verhalten, das wir an Schulen aber auch in den Kinderzimmern erlebt haben. Lehrer, Mediziner, Politiker, Juristen, und andere Pädagogen waren die Gründer des Vereines.

Was genau tut der Verein, um gegen Cybermobbing vorzugehen?

Wir gliedern unser Tätigkeitsfeld in die Bereiche Sensibilisierung, Aufklärung, Prävention und Forschung.

  • Bereich Prävention:
    Wir unterrichten ein Präventionskonzept an zahlreichen deutschen Schulen, in Kooperation mit dem Projekt Herzenssache. Wir leiten im Jahr ca. 80 Elternabende, Infoveranstaltungen und Fortbildungen für Lehrer und Polizei. Im Juni dieses Jahres nahmen wir mit einem Info-Stand an dem 21. Deutschem Präventionstag teil, dem größten europäischen Kongress für Kriminalprävention und angrenzende Bereiche.
  • Bereich Forschung:
    Nach unserer Cyberlife-Studie im Jahr 2013 und unserer Studie bezüglich Cybermobbing bei Erwachsenen im Jahr 2014 planen wir eine weiter Cybermobbing-Studie in diesem Herbst. Hierfür suchen wir noch finanzielle Unterstützung und wären für Kontakte zu eventuellen Förderen sehr dankbar. Die neue Studie soll die Veränderungen der letzten drei Jahre beleuchten, die Öffentlichkeit informieren. Außerdem werden daraus neue Lösungsstrategien, Präventions- und Hilfemaßnahmen zur nachhaltigen Eindämmung von Cybermobbing abgeleitet.
  • Bereich Aufklärung:
    Im Januar diesen Jahres organisierten wir den 2. Cybermobbing Kongress in Berlin. Schirmherrin der Veranstaltung war die Bundesfamilienministerin Frau Manuela Schwesig. Die Eröffnung wurde begleitet von einer Video-Botschaft von Heiko Maas, dem Bundesminister für Justiz und Verbraucherschutz. Zahlreiche Referenten aus namhaften Behörden sprachen zu verschieden Themen im Bereich Cybermobbing.

Auf politischer Ebene fordern wir das Cybermobbing-Gesetz.

Außerdem sind wir ständig auf der Suche nach neuen Mitgliedern und Förderern, um weitere sinnvolle Projekte durchführen zu können.

Inwiefern können Betroffene bei Ihnen Hilfe finden? Welche anderen Anlaufstellen gibt es für Hilfesuchende?

Vor allem über unsere Website www.buendnis-gegen-cybermobbing.de können Hilfesuchende bei uns fündig werden. Hier informieren wir umfangreich zum Thema Cybermobbing. Hilfesuchende können über unsere Suchmaschine Kontakte zu verschiedenen Beratern finden, bezüglich Recht und Seelsorge. Sie finden außerdem die Nummer einer Helpline.

Vielen Dank für das informative Gespräch!

Tipp
Im Blog geben wir weitere Hinweise, wie Mobbing in der Schule und auf Klassenfahrt begegnet werden kann. Hier finden sich außerdem nützliche Literaturhinweise und Unterrichtsmaterialien.
Hinweis
Weitere Informationen und Beiträge zum Thema „Digitale Medien in der Schule“, können hier nachgelesen werden.

 

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Carsten Herold

Geschäftsführer HEROLÉ Reisen

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