Mit Udo Lindenberg und Otto in Hamburg

Mit Udo Lindenberg und Otto in Hamburg

Mittwoch, 03. September 2014

Als der 13. Jahrgang aus Castrop-Rauxel, den ich in den letzten 24 Stunden am Gardasee begleitet habe, an diesem Vormittag über den Markt in Lazise schlendert, bin ich schon längst wieder unterwegs. Mein Weg führt mich mit dem Flugzeug von Verona über Köln-Bonn nach Hamburg, wo zum ersten Mal gleich zwei Schülergruppen auf mich warten.Gruppenfoto Aachen

Es ist schon dunkel, als ich schließlich über die LED-erleuchtete Reeperbahn Richtung TUI Operettenhaus spaziere.

Dort bin ich mit dem Abschlussjahrgang der David-Hansemann-Realschule aus Aachen verabredet, die drinnen im Boxring gerade noch die letzten Fäuste von „Rocky“ fliegen sehen. „Richtig gut gemacht!“, „Tolle Story!“, „Voll viel Blut!“ lauten die Urteile der Kids, die nach dem Musical wie angestochen vor dem Operettenhaus herumspringen. Die Mädels sprechen über die gutaussehenden Darsteller, die Jungs schießen Fotos in Rockypose. Mehr allerdings passiert an diesem Abend nicht. Wir fahren zurück in die Unterkunft, wo die Schüler schon bald so müde ins Bett fallen, als hätten sie heute selbst ihren ersten Boxkampf absolviert.

Donnerstag, 04. September

Alster HamburgAm nächsten Morgen: Szenenwechsel, Gruppenwechsel. Im Generator Hostel am Hauptbahnhof treffe ich die 10. Klasse der Kooperativen Gesamtschule Rostock-Südstadt, die sich für ein Fotoshooting mit Otto, Udo Lindenberg und weiteren Hamburger Stars bereit macht. Einziger Wehrmutstropfen: Die Persönlichkeiten sind allesamt aus Wachs. „Wir hatten zum Glück nicht so viele Museen auf dieser Klassenfahrt“, erzählen mir die Jungs. „Aber das Panoptikum ist super!“ Verständlich: Statt antiker Skulpturen oder abstrakter Kunst in vermeintlich renommierten Galerien kann man hier für Erinnerungsfotos mit Berühmtheiten posieren. Von Lena Meyer-Landruth bis Albert Einstein ist im Panoptikum (fast) jeder mit dabei.

Abschlussabend Hamburg 2Für beide Gruppen ist es der letzte Tag auf Klassenfahrt. Schon morgen früh geht es zurück in die Heimat – also muss heute natürlich noch Abschied gefeiert werden. Die Rostocker Schüler treffen sich am späten Nachmittag in der Nähe des Elbufers zu Pizza und Pasta bei „Ciao Ana“, die Gruppe aus Aachen hat sich den Beachclub „Dock 3“ am Alten Elbtunnel zum letzten gemeinsamen Chillen ausgesucht. Bei loungigen Sounds, kalten Getränken und einem tollen Sonnenuntergang über der Elbe lassen die Jungs und Mädchen die vergangenen Tage Revue passieren und stellen sich vor, wie schön es wohl wäre, wenn sie eines Tages nach Hamburg ziehen würden…

Hier gibt es noch einen kleinen Eindruck meiner Hamburg-Erlebnisse in bewegten Bildern:

Christoph Karrasch

Reiseblogger und Abenteurer.

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