Metropole mit Urlaubsflair – Sehenswürdigkeiten in Barcelona

Metropole mit Urlaubsflair – Sehenswürdigkeiten in Barcelona

Sommer, Sonne, Strand und Meer – wie kaum eine andere europäische Metropole steht Barcelona für perfektes Urlaubsflair. Die katalanische Metropole hat Touristen aber mehr zu bieten als perfekte Sandstrände und den FC Barcelona. Barcelona war im 19. und  20. Jahrhundert Heimat berühmter Künstler wie Pablo Picasso und Antoni Gaudí, deren Kunstwerke noch heute in der Stadt zu sehen sind. Diese Sehenswürdigkeiten dürfen Klassen in Barcelona nicht verpassen:

La Sagrada Familia

Unvollendeter Prachtbau: Die Kirche La Sagrada Familia.

Wer das einzigartige Genie des Architekten Antoni Gaudí begreifen möchte, sollte die bis heutige unvollendete Kirche La Sagrada Familia besuchen. 1882 begann Gaudí den Bau des Gotteshauses, das einen ganzen Straßenblock einnimmt. Nur die beiden Fassaden des Querhauses sind bislang fertiggestellt – die Geburtsfassade, die Gaudí noch selbst geschaffen hat, und die gegenüberliegende Passionsfassade. Bis 2026 sollen weitere Türme und Fassaden das Gotteshaus schmücken, darunter der höchste Kirchturm der Welt. Obwohl die Sagrada Familia bis heute nicht vollendet ist, ist sie mit mehr als zwei Millionen Besuchern im Jahr die meistbesichtigte touristische Attraktion in Barcelona.

Tipp
Der Besuch der Sagrada Familia ist leider kostenpflichtig. Schulklassen müssen sich vorab hier anmelden.

Hafenrundfahrt

Barcelona ist nicht nur malerisch am Strand gelegen, sondern beheimatet auch den drittgrößten Hafen Spaniens. Bei einer Hafenrundfahrt mit einer der zahlreichen „Golondrinas“ erleben Schüler die Stadt aus einer neuen Perspektive. Sie können sich für eine kleine Rundfahrt durch den Yacht-, Fischerei- und Frachthafen entscheiden oder bei einer großen Hafenrundfahrt zusätzlich die Küste Barcelonas entdecken.

Ein besonderer Hingucker im Hafen sind die Kreuzfahrtschiffe großer Unternehmen wie AIDA Cruises. Da Barcelona der größte Kreuzfahrthafen Europas ist, können sich Touristen und Einheimische regelmäßig auf einen Blick auf einen der großen Kähne freuen.

Tipp
Übersicht über die Anbieter für Hafenrundfahrten gibt es hier.

Castell de Montjuïc

173 Meter über dem Hafen thront die ehemalige Festung Castell de Montjuïc, die im Jahr 1640 gebaut wurde. Ab 1652 war die Festung im Besitz des spanischen Adels und war einer der wichtigsten Verteidigungsbastionen im spanischen Erbfolgekrieg. Für Touristen ist das Castell heute nicht nur wegen seiner historischen Bedeutung interessant. Von hier aus haben Besucher einen einmaligen 360º-Blick über die Stadt und den Frachthafen.

Aquarium Barcelona

Empfehlenswert ist in Barcelona das 1995 eröffnete Aquarium im Hafen „Port Vell“. Hier spazieren Besucher durch einen transparenten Tunnel und sehen dabei Haien und anderen Meeresbewohnern beim Schwimmen zu. Besonders wagemutige Besucher mit Tauchschein dürfen sogar selbst ins Becken steigen und mit den Haien schwimmen. Als Highlight für Klassen gibt es spezielle Workshops, bei denen Schüler zum Beispiel in den Becken der Anlage einen Schnupperkurs im Tauchen machen.

Fußballstadion Camp Nou

Ein Muss für Fans: Das Stadion Camp Nou des FC Barcelona.

Bei einer sportbegeisterten Klasse darf dieser Termin nicht fehlen: Eine Besichtigung des Fußballstadions Camp Nou des berühmten FC Barcelona! Bei einer geführten Tour durch das Stadion kommen Schüler den Stars ganz nah und dürfen einen Blick hinter die Kulissen werfen. Zum Programm gehören Umkleideräume, der VIP-Aufenthaltsraum und der Pressekonferenzbereich. Im neu gemachten Museum sind außerdem viele Pokale, Bilder und Statuen der Fußballstars zu sehen.

Tipp
Hier geht es zu den Anmeldungen für Gruppentickets.

Poble Espanyol

Klassen, die Spanien bislang noch nicht gut kennen, dürfen auf keinen Fall das Freilichtmuseum Poble Esanyol verpassen. Das Museum wurde anlässlich der Weltausstellung im Jahr 1929 eröffnet und zeigt in 117 Bauten die unterschiedlichen Archtikturstile und Sehenswürdigkeiten Spaniens. Vom Baskenland im Norden Spaniens bis zum südlichen Andalusien sind hier alle Regionen Spaniens vertreten. Schüler bekommen damit einen guten Einblick in die Kultur Spaniens und lernen dabei auch die traditionelle spanische Handwerkskunst kennen: Handwerker fertigen vor Ort Textilien, Keramik und Lederwaren an. Damit den Schülern nicht langweilig wird, empfiehlt sich ein Workshop, bei dem sich die Jugendlichen in der Papierherstellung oder im Korbflechten ausprobieren.

Picasso und Miró Museen

Die Geschichte Barcelonas ist untrennbar mit berühmten Künstlern des 19. und 20. Jahrhunderts verbunden, die noch heute das Bild der Stadt prägen. Pablo Picasso zählt zu den berühmtesten Bewohern der Stadt. Er lebte als junger Mann einige Jahre lang in Barcelona und studierte an der Kunstschule „La Lonja“. Picasso wurde das gleichnamige Museum gewidmet, das vor allem Frühwerke aus seiner Zeit in Barcelona zeigt und Schülern einen Einblick in das Leben des jungen Künstlers gibt.

Sehenswert ist auch das Museum der Fundació Joan Miró, das auf dem Hausberg Montjuïc gelegen ist und Besuchern einen schönen Ausblick über die Stadt bietet. Das Museum wurde noch zu Lebzeiten Mirós eröffnet und bietet Einblicke in die Schaffenszeit Mirós, der zu den bedeutendsten Vertretern der modernen Kunst des 20. Jahrhunderts zählt.

Tipp
Im Museu Picasso erhalten Schüler bis 18 Jahre freien Eintritt. Im Museum der Fondació Joan Miró gibt es für Schüler ermäßigten Eintritt.

Font Màgica

Nachts wird der Font Màgica, auch Fuente mágica de Montjuïc, zu einem echten Hightlight: In dem Springbrunnen schießen bei Dunkelheit Wasserfontänen hoch, die bunt erleuchtet sind und zu einer Choreographie tanzen. Schüler sollten sich unbedingt mehrere Shows ansehen, die zu verschiedenen Musikstilen wie Klassik, Rock/ Pop spanischer Musik aufgeführt werden. Besonders an den Wochenenden lohnt sich ein Besuch, wenn  in den Wasserfontänen 30 Minuten lang 2.600 Liter Wasser pro Sekunde in die Luft gepumpt werden.

Ein Highlight bei Nacht: Die Font Màgica.

Tipp
Die Font Màgica ist direkt unter dem Palau Nacional zu finden. Die Vorstellungen finden Sommer von Donnerstag bis Sonntag jeweils zwischen 21.30 und 23 Uhr halbstündlich statt.

Barcelona kulinarisch

Zu einer gelungenen Klassenfahrt nach Barcelona gehört in jedem Fall ein Tapas-Abend in einem der vielen Restaurants in Barcelona. Traditionell beginnt ein Tapas-Abend für Spanier zwischen 20 und 21 Uhr. Einheimische ziehen meist in einer Gruppe mit mehreren Freunden los. In den Bars gibt es spezielle Angebote: Zu einem Glas Wein werden verschiedene kleine Köstlichkeiten gereicht. Jeweils eine Person pro Gruppe bezahlt und die Gruppe zieht nach einem Getränk weiter in die nächste Bar. Da jeder einmal eine Runde ausgeben möchte, wird der Abend natürlich umso länger, je größer die Gruppe ist. Auch wenn die Schüler keinen Wein trinken möchten oder dürfen, sollten sie das einmalige Flair auf keinen Fall verpassen und die Tapas zu einem kühlen Softgetränk genießen.

Tipp
Eine Übersicht über günstige und empfehlenswerte Tapas-Bar gibt es hier.

Abseits der Bars und Restaurants lohnt sich auch ein Blick in Barcelonas Markthallen: In La Boqueria sind zwar viele Touristen unterwegs, doch die Marktstände und kleinen Restaurants sind in jedem Fall ein Highlight. Hier kommt jeder auf seine Kosten: Von kleinen Snacks bis hin zu den passenden Zutaten für einen eigenen Tapas-Abend ist hier alles zu haben. Im Mercat de Santa Caterina gibt es regionale Spezialitäten wie frischen Fisch, Iberico Schinken und spanischen Käse.

Nicht zu empfehlen ist hingegen die Promenade Rambla, die sich vom Hafen bis zum Plaça Catalunya erstreckt. Wie auf jeder Flaniermeile in einer Großstadt tummeln sich hier schlechte Restaurants, Taschendiebe und massenhaft Touristen, die die Rambla zu einem untenspannten Erlebnis machen.

Strandflair genießen

Auch bei einer Klassenfahrt darf auf keinen Fall ein Tag am Strand fehlen! Die Sandstrände unweit der Innenstadt garantieren Urlaubsflair und laden zum Entspannen ein. Die Kunst besteht allerdings daran, einen geeigneten Strand zu finden, der nicht überlaufen ist. Wer sich nicht zwischen die Touristenmassen an den dreckigen Strand in Barcelonetta in der Nähe des Hafens legen möchte, sollte stattdessen einen etwas abgelegeneren Strandabschnitt  suchen. Empfehlenswert ist zum Beispiel der Bereich hinter dem Port Olímpic.

Eindrücke aus Barcelona

So könnte eine HEROLÉ-Klassenfahrt nach Barcelona aussehen – hier sind Eindrücke aus dem #klassenfahrtdiary:

Quellen und weiterführende Literatur

Herolé-Blog: Klassenfahrt nach Barcelona: Ein Reisebericht 

Herolé-Blog: Sagrada Familia: Das Highlight in Barcelona

Bento: Tapas, Drinks & Mittelmeer: Dos & Dont’s für deinen Trip nach Barcelona 

Barcelona: Official Website

Barcelona Turisme: Visit Barcelona

Fotos: Herolé, Shutterstock 


 

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Katrin Wisgalla

Ihre Reiseexpertin für Kroatien und Spanien.

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