Lissabon – die Stadt des Lichts erleben

Lissabon – die Stadt des Lichts erleben

Wer an eine Klassenfahrt ins Ausland denkt, dem kommen sicherlich zuerst London, Rom und Paris in den Sinn. Dabei bietet Lissabon mit entspannter Atmosphäre, angenehmem Klima und günstigen Preisen eine vielversprechende Alternative. Für Schüler hält die portugiesische Hauptstadt einen wunderbaren Mix aus klassischem Sightseeing, kulturellen Besonderheiten, Ausflügen in die Umgebung und befreiten Stunden am Strand bereit.

Tipp
20% Rabatt bei Buchung bis 30. April 2017 auf eine Klassenfahrt nach Lissabon in 2017! Einfach den Code ITB2017 mit angeben! Direkt zur Reise!

Mediterranes Flair vom Strand bis in die Altstadt

Der schönste Weg die Altstadt zu erkunden: Mit der Eléctrico durch die schmalen Gassen.

Blauer Himmel und weiches Licht – an den meisten Tagen des Jahres verwöhnt Lissabon seine Besucher mit warmem Klima und wunderbarem Panorama. Bei solchen Rahmenbedingungen kommt natürlich schnell mediterrane Stimmung auf. Ob am wunderbaren Platz Praça do Comércio gleich am Wasser, den Stränden von Estoril oder bei einer Fahrt mit einer der fast hundert Jahre alten Straßenbahnen, erfasst der romantische Charme schnell jeden Neuling in der Stadt. Gerade eine Fahrt mit der gelben Eléctrico sollte auf dem Programm stehen und ist mit 1,30 Euro pro Fahrt erschwinglich.

Tipp
Die Linie 28E zwängt sich durch die engsten Gassen der Altstadt und ist für eine Straßenbahn auf ungewöhnlich steilen Abschnitten von bis zu 13,5 Prozent Steigung unterwegs. Ein abenteuerliches Erlebnis!

Bewegte Geschichte erleben

Alfama – der älteste Stadtteil Lissabons

Auf die abwechslungsreiche Geschichte Lissabons trifft man an allen Ecken. Das Seefahrerdenkmal Padrão dos Descobrimentos am Fluss Tejo erinnert an Abenteurer wie den Weltumsegler Vasco da Gama, der von hier aus in die Welt aufgebrochen ist. Mit dem Stadterkundungsspiel von HEROLÉ lernen die Schüler aktiv mehr über die bewegte Historie der Stadt.  Der Legende nach soll Odysseus die Stadt gegründet haben. Sicher ist, dass vor den Römern bereits die Phönizier und Karthager den Hafen genutzt haben. Um das Jahr 719 eroberten die Mauren die Stadt, deren Einflüsse vor allem im Stadtteil Alfama bis heute zu spüren sind. Unter König Dom Alfonso Henriques wird die Stadt 1147 zurückerobert und entwickelt sich in den folgenden 300 Jahren zu einer der prägenden Metropolen seiner Zeit. Das wohl einschneidendste Erlebnis der Stadtgeschichte dürfte das Große Beben von 1755 sein, das nahezu die gesamte Stadt zerstörte. Eine Ausnahme bildeten Teile der Alfama, in der noch heute der Hauch des alten Lissabon weht.

Unbedingt ansehen: Von Belem bis Baixa

Einzigartiger Blick vom Torre de Belém

Berühmt ist der Vorort Belem mit dem Mosteiro dos Jerónimos (deutsch: Hieronymitenkloster, irrtümlich oft auch Hieronymuskloster genannt) und dem Torre de Belem, die das große Erdbeben von 1755 unbeschadet überstanden. Beide Sehenswürdigkeiten können gut nacheinander besichtigt werden, da sie nicht weit voneinander entfernt liegen. Jeden Sonntag ist zudem der Eintritt in beiden Anlagen von 10 bis 14 Uhr kostenlos. Auch in der Nähe: Das sehenswerte Kunstmuseum Museu Coleção Berardo und das Kulturzentrum Centro Cultural de Belém.

Ähnlich wie Rom ist Lissabon auf sieben Hügeln erbaut. Die hüglige Landschaft bietet eindrucksvolle Ausblicke von den zahlreichen Miradouros, wie die Aussichtspunkte genannt werden. Beeindruckend ist der Blick von der Burganlage Castelo de São Jorge, die einen herrlichen Ausblick über die Innenstadt ermöglicht. Der Eindruck, eines gut erhaltenen mittelalterlichen Bauwerks täuscht jedoch: Auch die Burg blieb vom großen Erdbeben 1755 nicht verschont. Sie wurde in den folgenden Jahren genauso wie das heutige Zentrum der Stadt, die barocke Altstadt Baixa, wiederaufgebaut. Neben den barocken Stadtpalästen lohnt es, den historischen Aufzug und eine der drei Kabelbahnen (Ascensor) zu nutzen. Alle vier sind seit 2002 Nationaldenkmäler.

Portugals Neuschwanstein und der westlichste Punkt Europas

Attraktive Ausflüge runden die Klassenfahrt nach Lissabon ab, zum Beispiel zum portugiesischen Neuschwanstein in Sintra oder zum westlichsten Punkt Europas am Cabo de Roca. Beide Orte sind von Lissabon gut auf einem Ganztagesausflug zu erreichen und können bequem zu einer unserer Reisen hinzugebucht werden.

Hingucker in den Bergen: der Pena Palast

Der Pena Palast in Sintra ist eine ganz besondere Sehenswürdigkeit. Bunt und farbenfroh thront das Schloss über der Landschaft. Der Palast wurde 1842 von König Ferdinand mit dem Wunsch, einen Ort zu schaffen, der die Szene einer Oper widerzuspiegeln. Das Ergebnis ist der extravagante Pena Palast, in dem unterschiedliche Designs und Einflüsse, von nordafrikanisch bis zur mittelalterlichen Gotik, verschmelzen.

Am Cabo de Roca, dem westlichsten Punkt des europäischen Festlands, wird die Dimension des Atlantiks deutlich. Gewaltig schlagen die Wellen an die Klippen. Für den Besuch müssen weder Eintritt noch Parkgebühr gezahlt werden. Für einen etwas längeren Besuch gibt es Küstenwege. Aber Achtung! Der Küstenwind ist heftiger, als man erwartet.

Wir hoffen, euch ein wenig Lust auf eine Klassenfahrt nach Lissabon gemacht zu haben. Neben den hier erwähnten Erlebnissen gibt es noch einiges für Schüler und Schülerinnen in Lissabon zu erkunden.


Keine Neuigkeiten mehr verpassen. Jetzt HEROLÉ Newsletter abonnieren!

Alle Informationen rund um Klassenfahrten, Angebote und Aktionen. Gleich anmelden!

Wencke Larisch

Verwandte Artikel