Klassenfahrten nach Georgien

Die im Kaukasus gelegene Republik Georgien ist aus mehreren Gründen ein ausgesprochen attraktives Ziel für eine Klassenfahrt: So begeistert das weitgehend in den Bergen gelegene Land mit einer unvergleichlichen, unberührten Natur und enormen Artenvielfalt. Doch nicht nur für Biologie-Leistungskurse lohnt sich die Reise nach Georgien: Das Land wurde bereits im 4. Jahrhundert christianisiert und ermöglicht, an Religion und Geschichte interessierten Schülern, faszinierende Einblicke in die Entwicklung des jungen Christentums.
Die im Kaukasus gelegene Republik Georgien ist aus mehreren Gründen ein ausgesprochen attraktives Ziel für eine Klassenfahrt: So begeistert das weitgehend in den Bergen gelegene Land mit einer unvergleichlichen, unberührten Natur und enormen Artenvielfalt. Doch nicht nur für Biologie-Leistungskurse lohnt sich die Reise nach Georgien: Das Land wurde bereits im 4. Jahrhundert christianisiert und ermöglicht, an Religion und Geschichte interessierten Schülern, faszinierende Einblicke in die Entwicklung des jungen Christentums.
Blick auf eine gebirige Landschaft in Georgien
Letzter Nächster Lesezeit 4 Min.

Die  moderne Politik Georgiens wurde vom Zerfall der Sowjetunion, der Rosenrevolution 2003 und offenen Konflikten mit Russland, um die Regionen Südossetien und Abchasien, geprägt. Heute bemüht sich Georgien um eine Aufnahme in die EU und den Anschluss an den Westen. Ein Besuch im Land vermittelt den Schülern ein eindrückliches Bild vom Zustand vieler Länder der ehemaligen Sowjetunion und ihrem mühevollen Weg zu einem demokratischen, wirtschaftlich aufstrebenden, Land. Flüge nach Georgien sind nicht teurer als in viele andere europäische Länder und die Preise im Land selbst, z.B. für Essen und Eintrittskarten, sind ausgesprochen niedrig.

Die Einreise nach Georgien

Schüler mit deutschem Reisepass benötigen für die Einreise nach Georgien kein Visum. Offiziell ist die Einreise mit Personalausweis möglich, doch da es in der Praxis immer wieder zu Schwierigkeiten kommt, sollte der Reisepass mitgeführt werden. Schüler mit ausländischer Staatsbürgerschaft sollten sich bei der georgischen Botschaft in Berlin oder beim georgischen Konsulat in Frankfurt am Main nach den Einreisebedingungen erkundigen.
Eine visafreie Einreise ist u.a. für alle Staatsbürger der EU-Länder, der Schweiz und der Türkei möglich. Staatsbürger, die ein Visum benötigen, können ihr e-Visum unkompliziert online beantragen.
Die einzigen Direktflüge zwischen Deutschland und der Hauptstadt Tiflis bieten derzeit Lufthansa ab München und Airzena Georgian Airways ab Berlin an. Die Flugzeit beträgt ohne Zwischenlandungen oder Umstiege etwa vier bis viereinhalb Stunden.

Das Essen in Georgien

Die Küche im Kaukasus ist deftig-kräftig und von vielen verschiedenen Einflüssen geprägt. Die Nähe zum Orient macht sich von allem in den raffinierten Gewürzmischungen bemerkbar. Einige Tipps zum Ausprobieren vor Ort:

Die Top Drei der georgischen Küche

Mit Hackfleisch, Pilzen oder Gemüse gefüllte Teigtaschen, erinnern an italienische Tortellini oder chinesische Dim Sum.

Mit geschmolzenem Käse gefüllte Teigtaschen mit Spiegelei – DAS Street Food schlechthin in Georgien.

Wunderbar zarte über dem offenen Feuer gegrillte Fleischspieße, die mit verschiedenen Soßen gereicht werden.

Gut zu wissen: In der ehemaligen Sowjetunion hatte die georgische Küche einen hervorragenden Ruf als Feinschmeckerküche und genießt bis heute in Ländern wie Russland enorme Beliebtheit.

Sollten Schüler sich gar nicht mit der georgischen Küche anfreunden können, gibt es zumindest in der Hauptstadt Tiflis natürlich auch viele Alternativen, von italienischen Pizzerien bis zu amerikanischen Fast-Food-Ketten. Kürzlich hat sogar ein Hard Rock Café in Tiflis eröffnet.

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Wissenswertes zum Klima in Georgien

Klassenfahrten nach Georgien können fast ganzjährig durchgeführt werden. Lediglich von den Wintermonaten ist abzuraten. Einerseits kann es dann zu heftigen Schneefällen und starkem Frost kommen, andererseits können Straßen schnell unpassierbar werden. Empfehlenswert sind der Frühling und der Herbst. Die Temperaturen sind dann mild und in etwa mit denen in Deutschland vergleichbar. Die Reisekleidung sollte also in etwa der auch zu Hause in Deutschland getragenen Kleidung entsprechen. Bequeme Schuhe sind Pflicht für Besichtigungen und Wanderungen.

Religion

Bereits 337 n.Chr. wurde das Christentum zur Staatsreligion des georgischen Vorgängerstaates Iberien erklärt. Rund 85% der georgischen Bevölkerung gehören der georgisch-orthodoxen Apostelkirche an. Daneben gibt es eine große muslimische Minderheit (ca. 10%) und kleinere Religionsgemeinschaften der armenisch-apostolischen Kirche, der katholischen und der evangelischen Kirche sowie des Judentums. Erst 2011 konnte sich Georgien durchringen, den religiösen Minderheiten rechtlichen Schutz zu gewähren.

Die mittelalterlichen orthodoxen Klöster und Kirchen gehören zu den größten Sehenswürdigkeiten Georgiens. Angemessene Kleidung ist ein Muss. Für die Herren heißt das: Lange Hosen, für die Damen lange Röcke. Manchmal wird auch ein Kopftuch verlangt.

Sehenswerte Stadtteile in Tiflis

Die größte Stadt des Landes und Hauptstadt Tiflis ist von starken Gegensätzen geprägt. Vor allem in den von sowjetischen Plattenbauten geprägte Randbezirken herrscht große Armut. Das Stadtzentrum Abanotubani ist zu jeder Tages- und Nachtzeit sicher für Besucher. Die Shota Rusaveli Avenue zwischen Freiheitsplatz und Zemel-Platz  ist von zahlreichen Hotels, Lokalen und Geschäften gesäumt und gilt als „Prachtmeile“ der Stadt, vergleichbar mit Berlins Unter den Linden und dem Pariser Champs-Elysées.

Voll im Trend liegt das frisch renovierte Marjanishvili-Viertel. Der erste Teil der Aghmashenebeli Avenue wurde kürzlich in eine Fußgängerzone mit netten Lokalen verwandelt. Ein Blick in die umliegenden Gassen lohnt sich: Hier erinnert die Architektur zum Teil noch daran, dass das Viertel im 19. Jahrhundert vor allem von Deutschen bewohnt war.

Dos and Don’ts in Tiflis

Das Land Georgien allgemein und die Hauptstadt Tiflis gelten als sichere Reiseziele. Die herzliche kaukasische Gastfreundschaft und Hilfsbereitschaft sollte jedoch nicht zu leichtsinnigem Verhalten führen. Das Leben vieler Georgier ist von Armut geprägt und die Wertsachen der Touristen üben einen magischen Reiz auf Langfinger aus. Das teure Smartphone und das Portemonnaie sollten stets dicht am Körper getragen werden. Besondere Vorsicht ist im Gedränge großer Märkte wie des bei Touristen beliebten Sukhoi Most-Flohmarktes geboten.

  • Cash is King. Kreditkarten werden nur in wenigen Restaurants und Geschäften akzeptiert, darum immer Bargeld dabei haben.
  • U-Bahn fahren: Einige Stationen beeindrucken mit gigantischer Architektur.
  • Etwas Georgisch lernen: Schon ein einfaches „Gamarjoba“ (Hallo) öffnet Herzen.
  • Kunterbunte Churchkhela (an einem Faden aufgereihte Nüsse mit süßem Überzug) knabbern.
  • Busfahren während der Rush Hour. Das System ist hoffnungslos überlastet.
  • Auf öffentliche Toiletten hoffen. Im Zentrum ist es völlig in Ordnung, stattdessen zu McDonalds & Co. zu gehen.
  • Respektlos gegenüber der Staatsreligion auftreten. Die Kirche hat einen enorm hohen Stellenwert in Georgien.
  • Überall Englischkenntnisse erwarten. Gerade die älteren Georgier haben zur Zeit der Sowjetunion nur Russisch gelernt.

Lesetipp

Möchten Sie mehr Informationen über Klassenfahrten in ferne Länder. Dann schauen Sie in unserem Ratgeberbeitrag vorbei.

Linksammlung

Bildnachweis

  • Titelbild: Lukiyanova Natalia frenta / Shutterstock.com
  • Blick auf das landestypische Essen in Georgien: Nina Firsova /Shutterstock.com
  • Außenansicht des Envoy Hostel: Envoy Hostel

Über HEROLÉ

HEROLÉ mit Sitz in Dresden wurde 2002 gegründet und ist heute einer der drei größten Veranstalter von und Spezialist für Klassenfahrten in Deutschland. Dafür sprechen auch über 140.000 Teilnehmer, die jedes Jahr mit HEROLÉ auf Klassenfahrt gegangen sind. Mit der unternehmenseigenen Flotte von 18 modernen Reisebussen werden über 140 weltweite Reiseziele angesteuert.

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