Günstig reisen – Spartipps für Klassenfahrten

Günstig reisen – Spartipps für Klassenfahrten

Klassenfahrten gehören zu einer schönen Schulzeit dazu: Ob Ferien an der Nordsee, eine Fahrt mit dem Englisch-Kurs nach London oder eine Woche in der schönen Toskana – die gemeinsame Zeit bleibt den Jugendlichen lange in Erinnerung und stärkt den Zusammenhalt der Klasse. Gerade Städtetrips können das Klassenbudget aber schnell sprengen, weil gerade die Sehenswürdigkeiten in Europas Metropolen teuer sind. Damit die nächste Klassenfahrt zu einem schönen und vergleichsweise kostengünstigen Erlebnis wird, haben wir die besten Spartipps zusammengefasst.

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Günstige Anreise

Ein erster Schritt zur günstigen Fahrt ist natürlich eine möglichst kostengünstige An- bzw. Abreise. Mit großen Gruppen bieten sich häufig Busfahrten an, doch dank guter Verbindungen vieler Airlines wird auch das Fliegen in der Gruppe immer günstiger. Wer sich für einen Flug entscheidet, sollte in der Regel einen der größeren deutschen Flughäfen wählen, weil von hier aus die Verbindungen meist günstiger sind als von regionalen Flughäfen.

Für Reisen innerhalb Deutschlands empfiehlt sich meist eine Busfahrt: Gerade für große Klassen mit vielen Schülern ist diese Reisemöglichkeit kostengünstig und bequemer, weil kein Umstieg nötig ist.

Tipp
Günstige Anreisemöglichkeiten zu Europas Metropolen haben die Herolé-Reiseexperten in diesem Blogbeitrag zusammengefasst.

Günstig essen

Gerade an zentralen Punkten ist das Essen in Metropolen besonders teuer: An den Touristen-Hotspots finden sich in der Regel nur große Ketten oder Restaurants, die ihre Gerichte für überhöhte Preise anbieten. Aus diesem Grund sollten sich Klassen am besten im Vorfeld informieren, wo sie am besten und günstigsten speisen können. Städte wie Paris führen auf ihren offiziellen Internetseiten oft Listen mit Restaurants, die auch für schmale Budgets geeignet sind. Wer es noch günstiger haben möchte, kann natürlich auch ein kleines Picknick organisieren: Besonders in den warmen Monaten bietet es sich für Klassen an, es sich in den zahlreichen Parks der großen Städte bequem zu machen. Wenn jeder etwas mitbringt, steht einem gemütlichen Freiluft-Restaurant nichts mehr im Weg!

Tipp
Günstige Restaurants in deutschen Großstädten empfehlen die Herolé-Reiseexperten in diesem Blogbeitrag.

Gruppenrabatt in öffentlichen Verkehrsmitteln

Gemeinsam günstiger: In vielen Städten können Schulklassen von günstigen Gruppentickets für die öffentlichen Verkehrsmittel profitieren.

Um möglichst viel von einer Stadt zu entdecken, bieten sich in Großstädten natürlich die öffentlichen Verkehrsmittel an, um schnell von A nach B zu kommen. Auch hier können Schüler sparen, wenn sie sich rechtzeitig nach Gruppentarifen erkundigen. In Metropolen wie London sind U-Bahnen und Busse für Gruppen nämlich deutlich günstiger: In der britischen Hauptstadt können Schüler zum Beispiel 30 Prozent Rabatt erhalten, wenn sie ihre Tickets bereits vor der Reise online bestellen.

Digitale Angebote

Auf einer Klassenfahrt sollen die Jugendlichen natürlich nicht nur auf ihre Smartphones starren, sondern auch möglichst viel von ihrer Umgebung entdecken. Eine Ausnahme sollte aber gestattet sein – die kostenlosen Touristen-Apps vieler Städte bieten nämlich ein tolles Angebot für Ortsunkundige! Beliebt ist in der britischen Hauptstadt zum Beispiel die Visit London App, die einen Überblick über die besten Sehenswürdigkeiten und Veranstaltungen in der Metropole bietet. Wer Roaming-Gebühren bezahlen muss, kann praktischerweise auch eine Offline-Karte nutzen, um kein Datenvolumen zu verbrauchen. Auch Berlin ist gut mit kostenlosen Apps ausgestattet: Die kostenlose App „Die Berliner Mauer“ wird von der Bundeszentrale für politische Bildung angeboten und ist besonders für geschichtsinteressierte Schüler geeignet: Sie zeigt den früheren Verlauf der Trennlinie zwischen Ost- und Westberlin und bietet dank zahlreicher Fotos, Videos und O-Tönen einen Einblick in die Geschichte der Stadt.

Kostenlose Angebote in Städten

In Großstädten haben Schüler meist die Qual der Wahl, weil das Angebot an Sehenswürdigkeiten und Veranstaltungen kaum zu überblicken ist. Wer günstig reisen und trotzdem viel erleben möchte, sollte sich deshalb nach kostenlosen Angeboten erkundigen. In vielen Städten sind Museen und Co. nämlich kostenlos. Wir haben Tipps für fünf beliebte Reiseziele zusammengestellt:

Berlin

Die deutsche Hauptstadt ist völlig zurecht bei Jugendlichen beliebt, immerhin können Touristen hier rund um die Uhr von abwechslungsreichen Angeboten profitieren. Wer zum ersten Mal in der Hauptstadt ist, sollte zunächst einmal eine kleine Stadtrundfahrt mit einem Bus unternehmen: An Stelle der teuren Hop-On-Hop-Off-Busse bietet sich die öffentliche Buslinie 100 an, die am Zoologischen Garten startet und am Alexanderplatz endet. Die einzelnen Sehenswürdigkeiten werden zwar nicht kommentiert, Touristen bekommen aber trotzdem einen Überblick über die wichtigsten Plätze der Stadt. Wer mag, kann sich außerdem die App „Audioguide zum Bus 100“ herunterladen, bei der es alle wichtigen Infos zur Tour gibt. Die Anwendung kostet allerdings 4,99 Euro und ist damit teurer als das Busticket.

Tipp
Die Linie 100 dürfen Besucher mit einem normalen Ticket für den Bereich AB der Berliner Verkehrsbetriebe nutzen. Die Fahrt dauert etwa 60 Minuten.

Kostenlose Kultur: Auf der Museumsinsel findet sich für jeden Schüler ein passendes Angebot.

Besonders bekannt in Berlin ist natürlich auch die Museumsinsel, die von der Unesco zum Weltkulturerbe erklärt wurde. Ob im Bode Museum, der Alten Nationalgalerie, dem Alten oder Neuen Museum – die Insel bietet für nahezu jedes Interesse eine geeignete Ausstellung und ist ein Muss für jeden Touristen in Berlin! Ein besonderer Pluspunkt: Für minderjährige Schüler ist der Eintritt zu allen Museen kostenlos. Das gilt auch für das Deutsche Historische Museum und das Deutsche Technikmuseum.

Tipp
Auch ohne Führung müssen sich Schulklassen mindestens zwei Wochen vor ihrem Besuch bei den Museen anmelden. Reservierungen für die Museumsinsel sind hier möglich.

Wer der Stadt für einige Stunden entkommen möchte, ist natürlich in den zahlreichen Berliner Parks, allen voran dem Tierpark, richtig. Hier findet sich auch für Klassen ausreichend Platz, um auf den Grünflächen zu entspannen, zu picknicken oder gemeinsam Spiele wie Boule zu spielen. Für Wassersportler sind außerdem die Wasseroasen wie der Wannsee im Berliner Umland ideal. Mit 3,50 Euro für Schüler  ist der Eintritt zum Strandbad Wannsee außerdem kostengünstig zu haben.

London

Very british: Nicht nur wegen der typisch englischen Telefonzellen ist London einen Besuch wert.

Die britische Hauptstadt ist grundsätzlich leider ein eher teures Pflaster, doch dank vieler kostenloser Angebote können sich auch hier die Kosten im Rahmen halten. Ein echter Touristenmagnet ist das British Museum, das einen Einblick in die Kulturgeschichte der Menschheit gibt und das wohl wichtigste Museum der Insel ist. Hier kommen Schüler auf ihre Kosten, die sich für die Geschichte des Alten Ägyptens interessieren, doch auch Artefakte von verschiedenen Kontinenten und viele weitere Ausstellungsstücke gehören zu den Sammlungen.

Tipp
Der Eintritt zum British Museum ist für alle kostenlos, Besuche von Gruppen mit mehr als zehn Personen müssen allerdings angemeldet werden.

Lohnenswert ist neben dem British Museum auch die Tate Britain, in der Kunstwerke von 1500 bis hin zu zeitgenössischer Malerei zu sehen ist.

Abgesehen von diesen kulturellen Highlights sind die grünen Oasen in London empfehlenswert, die Schulklassen ebenfalls keinen Cent kosten. Neben dem berühmten Hyde Park zieht es Besucher in die royalen Kensington Parks. Auch dem St. James’s Park sollten Touristen einen Besuch abstatten. Von der Brücke über dem großen See aus haben Besucher gleich in zwei Richtungen einen wunderbaren Ausblick – in Richtung des Buckingham Palace und Richtung Whitehall.

Tipp
Zur richtigen Zeit können sich Besucher im St. James’s Park einen Liegestuhl mieten und den Musikern im Pavillon zuhören.

Ein absolutes Muss in der britischen Hauptstadt ist natürlich der Wachwechsel der Königlichen Garden, der vor dem Buckingham Palace ein kostenloses Spektakel für Touristen bietet. Zwischen April und Juni findet der Wachwechsel täglich ab 11.30 Uhr statt und dauert rund 45 Minuten.

Tipp
Kostenlosen Angeboten in der britischen Hauptstadt haben die Herolé-Reiseexperten einen eigenen Blogbeitrag gewidmet.

Paris

Kostenlos: Das Musée du Louvre ist ein architektonisches Highlight und für Schüler kostenlos.

Auch die französische Hauptstadt ist grundsätzlich teuer, doch mit ein wenig Recherche finden sich auch hier kostenlose Angebote. Ein großer Pluspunkt für die Metropole sind die zahlreichen Museen, die für junge Menschen unter 26 Jahren grundsätzlich kostenlos sind. Sogar das weltgrößte Museum Louvre, das Musée d’Orsay und bedeutende Kirchen wie die Kathedrale Notre-Dame de Paris kosten Schüler keinen Cent.

Wer lieber royales Flair erleben möchte, darf natürlich auf keinen Fall das Schloss Versailles vor den Toren von Paris verpassen! Hier beeindrucken nicht nur die historischen Gemächer der Könige wie der berühmte Spiegelsaal, sondern auch die barocken Gärten um das Schloss herum. Auch diese Attraktion ist für unter 26-Jährige kostenlos.

Tipp
Erwachsene können ihr Ticket online reservieren, um lange Warteschlangen zu vermeiden.

Als Wahrzeichen der französischen Hauptstadt gilt ohne Frage der Eiffelturm, der für Schulgruppen ebenfalls günstiger ist. Ein Ticket für die höchste der drei Aussichtsplattformen kostet Schüler im Alter von 12 bis 24 Jahren 13,50 Euro. Eine Fahrt mit dem Aufzug zum zweiten Stock ist sogar schon für sieben Euro zu haben. Um die Tickets günstiger zu erhalten, müssen Klassen zuvor allerdings Karten reservieren.

Um möglichst viel von der Stadt zu sehen, bietet sich auch eine kleine Fahrradtour an. Praktisch sind die Fahrräder von Vélib, die an vielen Stationen in der Stadt ausgeliehen werden können und pro Tag nur 1,70 Euro kosten. Nutzer müssen allerdings aufpassen: Pro Station ist die erste halbe Stunde kostenlos, danach fallen allerdings zusätzliche Gebühren an. Die Fahrräder lohnen sich also besonders für kurze Strecken zwischen den Sehenswürdigkeiten.

Tipp
Den Sehenswürdigkeiten in Paris haben die Herolé-Reiseexperten einen eigenen Blogeintrag gewidmet.

Rom

Die italienische Hauptstadt gleicht förmlich einem Freilichtmuseum: Das Kolosseum, das Pantheon und viele weitere Bauten erinnern an die gloriosen Zeiten des Römischen Imperiums. Auch hier gibt es viele Sehenswürdigkeiten, die ins Klassenbudget passen.

Einen ersten Überblick über die Sehenswürdigkeiten der Stadt verschaffen sich Touristen am besten bei einer kostenlosen Stadtführung. Die Rome Free Walking Tours führen entweder zum Vatikan oder alternativ zum Kolosseum und kosten Besuchern und werden auf Englisch oder Spanisch angeboten. Die Besucher müssen keine Karten kaufen, doch ein kleines Trinkgeld ist eine nette Geste gegenüber dem Touristen-Guide.

Freichtlichtmuseum: In Rom müssen Schüler nicht viel Geld ausgeben, um Geschichte hautnah zu erleben.

Viele weitere fundamentale Bauwerke finden sich in Rom auch ganz einfach an der frischen Luft und sind entsprechend kostenlos zu bestaunen: Die Spanische Treppe aus dem 18. Jahrhundert zählt zu den bekanntesten Freitreppen der Welt und ist entsprechend einen Besuch wert. Auch der Trevi-Brunnen, der aus Filmen wie „La Dolce Vita“ bekannt ist, darf natürlich bei keinem Rundgang fehlen. Der Legende nach bringt es Glück, wenn man hier eine Münze über seine rechte Schulter wirft.

Doch nicht nur von außen können die Sehenswürdigkeiten kostenlos bestaunt werden. Das berühmte Kolosseum ist für Jugendliche unter 18 Jahren kostenlos und ist natürlich ein einzigartiges Muss für Schulklassen: Sie bekommen hier Einblicke in die antike Zeit der Gladiatoren-Kämpfe.

Tipp
Um Warteschlagen zu vermeiden, können Schulklassen Tickets online buchen.

Auch in Rom sind einige Museen für Schüler kostenlos. Das Museo Storico della Liberazione gibt Einblicke in die Zeit der Besetzung Roms durch die Nazis im 2. Weltkrieg und ist vor allem für geschichtsinteressierte Schüler interessant. Auch das Museo della Mura, das in den Türmen des Stadttors Porta San Sebastiano untergebracht ist und von der Geschichte der Stadtmauern erzählt, ist für Schüler kostenlos. Besonders beeindruckend sind natürlich die Vatikanischen Museen und die Sixtinische Kapelle, die zum Pflichtprogramm aller Rom-Reisenden gehört. Für Schüler kostet der Eintritt lediglich vier Euro.

Amsterdam

Allein wegen ihrer romantischen Grachten und hübschen Backsteinhäuser ist die niederländische Hauptstadt einen Besuch wert. Für Schüler wird die Fahrt zu einem erschwinglichen Erlebnis, wenn sie zum Beispiel vom kostenlosen Eintritt in viele Museen profitieren.

Am besten bewegen sich Touristen in Amsterdam zu Fuß oder mit dem Fahrrad fort – doch dank der vielen Grachten gibt es auch Fährverbindungen, die Besucher nutzen sollten! Kostenlos ist zum Beispiel die beliebte Fährverbindung vom Hauptbahnhof zum Buisloterweg, der ein idealer Ausgangspunkt für einen Besuch im Filmmuseum EYE oder im Tolhuistuin ist. Ein echter Pluspunkt: Sogar nachts können Touristen diese Fähren nutzen.

Bei schönem Wetter ist Amsterdam eine wahre grüne Oase, die dank vieler Grünflächen wie dem Vondelpark im Herzen Amsterdams zu ausgiebigen Picknicks einlädt. Hier können Klassen gemeinsam niederländische Spezialitäten wie Käse oder Stroopwafeln, dünne Waffeln mit Honig, genießen. Vom zweitgrößten Park Amsterdams aus lässt sich auch das Konzerthaus Concertgebouw schnell erreichen, das gerade für musikbegeisterte Schüler ein echtes Muss ist: Jeweils mittwochs um 12.30 Uhr hält das Königliche Concertgebouw-Orchester (KCO) hier ein kostenloses Mittagskonzert  ab.

Tipp
Da die kostenlosen Konzerte des weltberühmten Sinfonie-Orchesters sehr beliebt sind, sollten Besucher rechtzeitig vor Ort sein.

Romantisch: Dank vieler Grachten überzeugt die niederländische Hauptstadt mit einem besonderen Charme.

Kostenlose Kultur bieten auch viele Amsterdamer Museen an wie das Rijksmuseum, das seine Besucher auf eine Zeitreise durch die niederländische (Kunst-)Geschichte vom Mittelalter bis zum 20. Jahrhundert einlädt. Hier wird die Geschichte der Niederlande auf vier Stockwerken anhand einer chronologischen Zeitleiste dargestellt. Für Besucher unter 18 Jahren ist der Eintritt frei – ein echtes Schnäppchen, da Erwachsene 17,50 Euro für ein Ticket zahlen. Auch das Van Gogh Museum, benannt nach dem bekannten niederländischen Maler, ist für unter 18-Jährige kostenlos. Hier ist die größte Sammlung von van Goghs Werken zu sehen, darunter Gemälde wie die „Sonnenblumen“ oder die „Mandelblüten“. Im Gegensatz zu diesen beiden Museen ist das Anne Frank Haus zwar nicht kostenlos, sollte aber in jedem Fall mit Schülern besucht werden, um ihnen ein Gefühl für die Schrecken des Holocausts zu vermitteln. Für Jugendliche gibt es hier je nach Jahrgangsstufe altersgerechte Programme, die ihnen Themen wie „Entscheidungen treffen“, „Helfen“ und „Verfolgung“ vermitteln. Der Eintritt pro Schüler kostet 4,50 Euro, Programme können ab 40 Euro dazu gebucht werden.


 

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Romy Herold

Ihre Reiseexpertin für Deutschland und Dänemark

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