10 Städte, die auf Klassenfahrt in Frankreich begeistern

Deutschlands Nachbarland im Westen ist nicht nur zur Fußball Europameisterschaft 2016 ein spannendes Reiseziel. Die „Stadt der Liebe“ Paris im Zentrum des Landes gehört zu den meistbesuchten Metropolen der Welt. Nicht weniger spannend ist auch eine Reise an die beeindruckende französische Atlantikküste im Westen, zu den geschichtsträchtigen Städten im Norden oder an die mediterran anmutende Côte d’Azur im Süden Frankreichs.
Deutschlands Nachbarland im Westen ist nicht nur zur Fußball Europameisterschaft 2016 ein spannendes Reiseziel. Die „Stadt der Liebe“ Paris im Zentrum des Landes gehört zu den meistbesuchten Metropolen der Welt. Nicht weniger spannend ist auch eine Reise an die beeindruckende französische Atlantikküste im Westen, zu den geschichtsträchtigen Städten im Norden oder an die mediterran anmutende Côte d’Azur im Süden Frankreichs.
10 Städte, die auf Klassenfahrt in Frankreich begeistern
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Wir stellen die 10 Städte vor, in denen zur EM 2016 Spiele ausgetragen werden, denn wir finden, dass sich zu diesen Orten auch eine Klassenfahrt lohnt! Manche der Orte sind bekannt, andere sind echte Geheimtipps!

Lesetipp

Eine Übersicht über die besten Top 10-Listen von HEROLÉ gibt es hier.

Die französische Atlantikküste

Eine Klassenfahrt an die französische Atlantikküste ist vor allem für aktive Schulklassen ein absoluter Traum: Endlose Sandstrände laden nicht nur zum Faulenzen ein, sondern bieten auch vielfältige Sportangebote, wie z.B. Schnupperkurse im Windsurfen oder Paddeltouren in Meeresbuchten. Badeorte wie Biarritz, das baskisch geprägte Bayonne kurz vor der spanischen Grenze oder das internationale Surfermekka Hossegor locken am Tag mit ihren bunten Boutiquen und in der Nacht mit lebendigen Ausgehmöglichkeiten.

Auch die Pyrenäen sind ein Paradies für Sportbegeisterte. Besonders aufregend ist eine Wildwasser-Rafting-Tour auf reißenden Gebirgsbächen , auch Klettern an den beeindruckenden Felsformationen lässt sich im Rahmen der Klassenfahrt organisieren. Gemächlicher lässt sich die Landschaft bei einer Kanu-Tour oder beim Wandern z.B. durch die wilde Bergwelt des Périgord entdecken. 

1. Bordeaux

Doch auch Kultur und Geschichte kommen bei einer Klassenfahrt an die französische Atlantikküste nicht zu kurz, denn natürlich ist ein Besuch des schönen Bordeaux ein absolutes Muss! Die Universitätsstadt ist die größte Stadt im Südwesten Frankreichs und vor allem bekannt durch ihr historisches Stadtbild, das bei einem geführten Stadtspaziergang erkundet werden kann. Vorbei an der alten Kathedrale Saint André, dem mittelalterlichen Stadttor Porte Cailhau und der pompösen Place de la Bourse tauchen die Schüler in Geschichte der Stadt ein. Das Monument aux Girondins auf der weitläufigen Place des Quinconces erinnert an die Abgeordneten aus dem Departement Gironde, die der französischen Revolution zum Opfer fielen.

Ein Museumbesuch rundet das Programm ab: Das Musée d’Aquitaine erzählt die Geschichte der Region. Das Centre Jean Moulin widmet sich speziell der französischen Résistance im Zweiten Weltkrieg. Auch das Palais Rohan ist sowohl für geschichts-, als auch für kunstinteressierte Klassen einen Besuch wert: Früher war der Bau Sitz der Erzbischöfe, heute ist hier das Musée des Beaux-Arts untergebracht.

Auch ein ausgedehnter Shoppingbummel entlang der Rue St. Catherine kommt bei den Schülern sicher gut an. In der Großstadt Bordeaux versammeln sich nicht nur internationale Modeketten, sondern auch kleine Geschäfte, die lokale Spezialitäten wie Confit, Käse und Canelés anbieten. Ein echter Geheimtipp für Feinschmecker! 

Echte Gourmets haben bei „Bordeaux“ noch eine andere Assoziation: Bordeaux-Weine genießen auf der ganzen Welt besten Ruf! Wenn die Klasse volljährig ist, ist daher auch der Besuch eines Weingutes im Bordelais ein schöner Programmpunkt, bei dem die Schüler mehr über die Weinherstellung erfahren und den edlen Tropfen bei einer Weinprobe verköstigen können. Eine Alternative für minderjährige Schüler ist der Besuche einer Käserei in Roquefort, die den berühmten Blauschimmelkäse produziert.

Nordfrankreich

Wer an Nordfrankreich denkt, dem kommen wohl sofort die köstlichen Spezialitäten, eine atemberaubende Natur, aber auch die bewegte Geschichte der Region in den Sinn. Auch im Rahmen einer Klassenfahrt lohnt es sich, Nordfrankreich zu erkunden.

Die Normandie ist eines der Highlights in Nordfrankreich. Der Landstrich zwischen Le Havre und Rennes bietet nicht nur einzigartige Sehenswürdigkeiten wie den Klosterberg Mont Saint Michel und die Kathedrale von Rouen, sondern ist auch interessant im Rahmen der Auseinandersetzung mit dem Zweiten Weltkrieg: An den Stränden der Normandie landeten schließlich die Alliierten – ein wichtiges Ereignis der europäischen Geschichte, an das verschiedene Museen und Denkmäler entlang der Küste erinnern.

Lesetipp

In unserem Blogartikel „Geschichte hautnah – Klassenfahrten in die Normandie“ fassen wir mögliche Programmpunkte für eine Klassenfahrt in die Normandie zusammen.

Doch auch weiter östlich warten zwei Städte auf ihre Gäste, deren Besuch sich im Rahmen einer Klassenfahrt lohnt:

2. Lille

Die Großstadt Lille an der Grenze zu Belgien wird auch manchmal „Hauptstadt von Flandern“ genannt und ist u.a. als Geburtsstadt des Général Charles de Gaulle bekannt. Als europäische Kulturhauptstadt von 2004 hat sie gleich mehrere Highlights für eine Klassenfahrt zu bieten. Hier flanieren die Schüler z.B. am Belfried, der Kirche Notre-Dame de la Treille oder an der Grand Place vorbei. Auch das Geburtshaus des bekannten Generals de Gaulle, das heute ein Museum ist, sollte in Lille besichtigt werden.

Ergänzt wird das Programm dann durch einen Spaziergang durch die schönen Stadtparks oder durch einen Bummel durch Lille`s Modeviertel, wo junge Designer ihre neuesten Kollektionen präsentieren. Das besondere Flair der pulsierenden Stadt lässt sich aber auch einfach bei einem Kaffee in einem der vielen Cafés in der Innenstadt spüren.

3. Lens

Nur 35 km südlich von Lille gelegen, kann ein Tagestrip nach Lens gut ins Klassenfahrtprogramm Nordfrankreich integriert werden. Lens ist vor allem dann spannend, wenn die Schüler an der Industriegeschichte Frankreichs interessiert sind: Einst war Lens eines der wichtigen Steinkohlereviere Nordfrankreichs. Einige der Einrichtungen zur Kohleförderung wurden 2012 zum UNESCO-Welterbe erklärt. Besonders bekannt ist Lens jedoch für etwas ganz anderes: Die Kleinstadt beherbergt das Fußballstadion Stade Bollaert-Delelis mit 41.233 Sitzplätzen. Hier wurden bereits 1998 Spiele der Fußball-Weltmeisterschaft ausgetragen, 2016 ist das Stadion von Lens einer der Gastgeber der Europameisterschaft.

Côte d’Azur und Südfrankreich

Tiefblaues Mittelmeer, südländisch anmutende Hafenstädtchen und die Schönheit der Alpen: All dies und noch viel mehr bietet die berühmte Côte d’Azur, die französische Riviera, in Südfrankreich. Surfen, Segeln oder Schwimmen am Mittelmeer, lange Wanderungen durch die herrliche Natur, der Hochseilgarten Canyon Forest oder eine tolle Kanutour durch die spektakuläre Verdonschlucht sind nur einige der vielen Optionen auf einer Klassenfahrt an der Côte d’Azur.

Doch auch Kulturfans kommen hier voll auf ihre Kosten: Zahlreiche Künstler wurden durch die Schönheit und das klare Licht der Côte d’Azur inspiriert. Ihre Werke sind heute in Museen, wie z.B. im Picasso Museum von Antibes, im Musée Matisse in Nizza oder im Musée Renoir in Cagnes-sur-Mer, zu bewundern.

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Entdecken Sie die Côte d’Azur z.B. bei einer Kanutour durch die spektakuläre Verdonschlucht oder bei einem Parfumkurs in Grasse. Wir beraten Sie gerne, um Ihre passende Klassenfahrt zusammenzustellen.
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„Unser Tipp in Monaco ist die 30 Minuten Rundfahrt mit dem Petit Train, um so viele Ecken von Monaco zu entdecken- den Hafen, das berühmte Casino, den Fürstenpalast und das Ozeanografische Museum.“

4. Nice

Ein Must See bei einer Klassenfahrt an die Côte d’Azur ist die Stadt Nizza (Nice), die auf eine turbulente Vergangenheit zurückblickt: Erst italienisch, schlossen sich Nizza und Savoyen 1859 dem Nachbarland Frankreich an, als die neue Republik Italien gegründet wurde. Über die Jahre kam sogar Queen Victoria aus England nach Nice gereist, um die milden Temperaturen der französischen Mittelmeerküste zu genießen. Bei einem dreistündigen Spaziergang durch die Altstadt von Nizza erfahren die Schüler alles über die italienisch geprägte Vergangenheit, die Belle Epoque und die Entwicklung zum modernen Seebad.

Einen guten Einblick in die Lebenswelt des französischen Hochadels bietet der barocke Palais Lascaris. Bis 1802 lebte die Familie Vintimille-Lascaris in diesem schönen Stadtpalast, ehe er 1942 halb-verfallen von der Stadt Nizza renoviert und zum Museum umgestaltet wurde.

Auf dem „Burgberg“ von Nizza (Colline du Château) ist zwar keine Burg zu sehen, doch der Aufstieg lohnt sich trotzdem. Vom alten Hafen (Vieux Port) führen die rund 300 Stufen der „Escalier Lesage“ auf den Gipfel des etwa 100 m hohen Hügels – aber keine Angst, es gibt aber auch einen Fahrtstuhl. Von der Zitadelle, die die Truppen von Ludwig XIV. im Jahr 1706 zerstörten, ist nichts mehr übrig geblieben, doch der Blick über Nizza und die kilometerlange Engelsbucht ist atemberaubend. Der schön gestaltete Park auf dem Burgberg lädt ist zu einem kleinen Picknick im Schatten ein.

Für einen ausgedehnten Shopping-Bummel gibt es keinen besseren Ort als die Avenue Jean Médicin. Der breite Boulevard wird von Modeketten, Supermärkten und Kinos gesäumt. Einen Abstecher wert ist der berühmte Blumenmarkt auf dem Cours Saleya im Herzen der Altstadt: Hier werden nicht nur Blumen verkauft, sondern auch Souvenirs von der Côte d’Azur.

Am Abend geht in Nice dann die Post ab: Junge Backpacker, Sprachstudenten und Urlauber machen die Stadt zu einem wahren Ausgehhotspot der Côte d’Azur. An warmen Sommerabenden treffen sich Studenten, Touristen und Einheimische zu Wein und Bier am langen Strand entlang der Promenade des Anglais.

5. Marseille

Marseille in Südfrankreich ist Vieles: Die älteste Stadt Frankreichs, Hafenstadt am Mittelmeer, zweitgrößte Stadt Frankreichs und europäische Kulturhauptstadt 2013. Sogar die „Marseillaise“, die Nationalhymne Frankreichs, ist nach der Stadt benannt, weil Kämpfer aus Marseille das Lied sagen, als sie zur Zeit der Französischen Revolution in Paris einzogen. Ganz klar, dass es hier einiges zu Entdecken und Bestaunen gibt. Denn in der vor ca. 2600 Jahren gegründet Stadt stehen sich historisches Erbe und moderne Kultur direkt gegenüber.

Bei einem Stadtrundgang lernen die Schüler z.B. den Alten Hafen, die Basilika Notre-Dame de la Garde und das neu hergerichtete Palais Longchamp kennen. Natürlich gibt es dann auch die Möglichkeit, das Stade Vélodrome, das zweitgrößte Stadion Frankreichs, zu besichtigen, in dem 2016 auch Spiele der Fußball Europameisterschaft ausgetragen werden.

Auch ein Ausflug in die wunderschönen Landschaften der Provence auf Klassenfahrt lohnt sich! Bei einem Ausflug nach Avignon bestaunen die Schüler z.B. den legendären Papstpalast Palais des Papes mit der Kathedrale Notre Dame des Doms und die Stadtmauer. Denn von 1309 bis 1423 sonnte sich Avignon in der Macht der Päpste, die ihren Sitz von Rom an die Rhône verlegt hatten. Auch Arles mit seiner sehenswerten Römersiedlung ist von hier aus nur einen Katzensprung entfernt.

6. Toulouse

Ganz im Südwesten Frankreichs, nahe der spanischen Grenze, liegt dann die Stadt Toulouse. Schon die Römer liebten diese Region und hinterließen hier zahlreiche Spuren. Toulouse wird wegen seiner vielen Bauwerke aus roten Ziegelsteinen auch „la ville rose“ („rosarote Stadt“) genannt.

Zu den Sehenswürdigkeiten der Stadt, die die Schüler hier erleben können, zählen der Canal du midi, der Toulouse mit dem Mittelmeer verbindet und als UNESCO-Welterbe gilt, die gothische Kathedrale Saint Etienne, das Dominikanerkloster Les Jacobins, das Kapitol und die römische Basilika St. Sernin de Toulouse aus dem 11. – 12. Jahrhundert. Bei einem Stadtspaziergang wandeln die Schüler dann an den beeindruckenden Patrizierhäusern, wie dem Hôtel d’Assézat oder dem Hôtel de Bernuy vorbei. Ein Besuch der schönen Stadt bleibt ihnen sicher noch lange im Gedächtnis!

Frankreichs Hauptstadt und Umgebung

Paris! Als „Stadt der Liebe“ ist sie bekannt, aber sie hat noch so viel mehr zu bieten: Die Metropole an der Seine wird nicht umsonst jährlich von ca. 15 Millionen Touristen besucht. Auch eine Klassenfahrt nach Paris ist nicht nur bei Französisch-Leistungskursen der Renner!

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7. Paris

Eine Klassenfahrt nach Paris sollte mehrere Tage dauern, denn hier gibt es wirklich viel zu sehen. Natürlich stehen zunächst einzigartige Sehenswürdigkeiten wie der Eiffelturm, die mittelalterliche Kathedrale Notre Dame und die Prachtmeile Champs Elysées auf dem Programm. An einem anderen Tag bestaunen die Schüler dann die grandiosen Kunstsammlungen im Louvre oder im Musée d’Orsay.

Wenn der Fokus auf Geschichte liegt, ist quch ein Themenspaziergang auf den Spuren der Französischen Revolution 1789, einem der einschneidensten Ereignisse der europäischen Geschichte, eine schöne Idee. Bekannte Orte der Revolution sind z.B. der Place de la Bastille, wo einst das gefürchtete Gefängnis stand, das Hôtel des Invalides, die Tuilerien und die Conciergerie sowie das Gefängnis auf der Ile de la Cité, in dem u.a. Marie Antoinette und Ludwig XVI. vor ihrer Hinrichtung einsaßen.

Kaum zu erwähnen, dass es in Paris auch am Abend nicht langweilig wird. In den Nebenstraßen von Paris, z.B. im historischen Viertel Marais, gibt es Konzerthallen, Bars, Clubs und Kneipen. Wer es eher klassischer mag, kommt bei einem Theaterbesuch auf seine Kosten, zum Beispiel bei der legendären Comédie Française, des Théâtre du Châtelet und der Opèra Comique.

Auch ein Ausflug in die Umgebung lohnt sich: Das prächtige Schloss des Sonnenkönigs Ludwig XIV. im Vorort Versailles diente Fürsten in der ganzen Welt als Vorbild und ist heute eine der meistbesuchten Attraktionen Frankreichs. Für viele Schüler steht natürlich auch ein Tagesausflug ins bekannte Disneyland in Marne-la-Vallée auf der Wunschliste. Paris ist also eine Reise wert!

8. Saint-Denis

Im Schatten der Nachbarstadt Paris mit ihren ca. 21 Millionen Einwohnern erscheint Saint-Denis mit ca. 100.000 Einwohnern erst einmal wie ein weißer Fleck auf der Landkarte. Dabei ist Saint-Denis besonders für Geschichts- und Religionsleistungskurse einen Besuch wert: Die Stadt ist Sitz des römisch-katholischen Bistums Saint-Denis und gilt gleichzeitig als eines der Zentren des Islams in Frankreich.

Hier befindet sich die dem heiligen Dionysius von Paris geweihte ehemalige Abteikirche Saint-Denis, die seit 564 n. Chr. Grab für fast alle fränkischen, später französischen Könige war. Die Tradition hielt sich bis zu Karl X. (1824–1830), dem letzten Bourbonenkönig auf dem französischen Thron. Saint-Denis ist also ein echter Geheimtipp und einen Ausflug im Rahmen der Klassenfahrten nach Paris wert!

Ostfrankreich

Ostfrankreich ist der Teil, der Deutschland geografisch und geschichtlich am nähesten steht. Natürlich kommt einem echten Frankreichkenner hier sofort die elsässische Metropole Strasbourg (Straßburg) am Rhein in den Sinn, die auf eine lange und wechselvolle Geschichte zwischen Frankreich und Deutschland zurückblickt. Auch für Schulklassen bietet Straßburg auf Klassenfahrt eine Fülle verschiedener Sehenswürdigkeiten, Museen und Denkmäler, wie z.B. die Altstadt, die berühmte Kathedrale oder die alt eingesessene Universität.

Doch auch weiter unten auf der Landkarte hat Ostfrankreich einige spannende Reiseziele zu bieten:

9. Lyon

Lyon liegt direkt am Zusammenfluss von Saône und Rhône. Malerisch wird die Stadt umschlossen von den Weinanbaugebieten Beaujolais und Côtes du Rhône, die zu einer Weinprobe einladen. Nicht umsonst ist Lyon dank der berühmten Küche auch als Zentrum der französischen Gastronomie bekannt.

Auch in puncto Geschichte gibt es hier einiges zu bestaunen; die Denkmäler reichen zurück bis in die Zeit des Alten Rom. So wurde Lyon als Hauptstadt Galliens gegründet. Später wurde sie von Ludwig XI. zum nationalen Zentrum der Seidenweberei ernannt, entwickelte sich langsam zur Hauptstadt der Seidenweber und wurde zur florierenden Industrie- und Handelsstadt. Davon sprechen noch heute z.B. die Bank Crédit Lyonnais. Weitere Sehenswürdigkeiten sind die Métro und die Kathedrale Saint-Jean auf dem Hügel Fouvière. Besonders beeindruckt werden die Schüler von den verwinkelten Traboules sein, das sind Gangsysteme, welche über Innenhöfe und Treppen miteinander verbunden sind, und so erlaubten, dass man sich  parallel zur Straße fortbewegen konnte.

10. Saint-Étienne

Nicht weit von Lyon entfernt liegt die Stadt Saint-Étienne mit ihrer z.T. erhaltenen mittelalterlichen Altstadt. Besonders besuchenswert für eine Klassenfahrt ist Saint-Étienne jedoch, weil die Stadt als Zugangsort des Regionalen Naturparks Pilat gilt, der die Schüler zu weitläufigen Wanderungen in der mediterran anmutenden Landschaft einlädt. Hier können sie von den Stadtbesuchen verschnaufen und frische Luft schnappen. Für ein abwechslungsreiches Klassenfahrtprogramm ist somit also gesorgt!

Lesetipp

Warum Wanderungen auf Klassenfahrten so lohnenswert sind und was bei der Planung alles zu beachten ist, beantworten wir hier im Blog.

Bildnachweis

Über HEROLÉ

HEROLÉ mit Sitz in Dresden wurde 2002 gegründet und ist heute einer der drei größten Veranstalter von und Spezialist für Klassenfahrten in Deutschland. Dafür sprechen auch über 140.000 Teilnehmer, die jedes Jahr mit HEROLÉ auf Klassenfahrt gegangen sind. Mit der unternehmenseigenen Flotte von 18 modernen Reisebussen werden über 140 weltweite Reiseziele angesteuert.

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