Fernreise nach Kapstadt / Südafrika

Afrika ist ein faszinierender Kontinent voller Kontraste. Als Ziel für eine Klassenfahrt kommt Afrika aufgrund von Sicherheitsbedenken nur eingeschränkt in Frage. Möchten Schüler Afrika auf einer Klassenfahrt erleben, bietet sich trotz der relativ langen Flugdauer das am weitesten südlich gelegene Südafrika an: Die "Rainbow Nation" und hier insbesondere die Region um die Metropole Kapstadt gilt als sicheres Reiseziel und bietet Besuchern vielfältige Erlebnisse.
Afrika ist ein faszinierender Kontinent voller Kontraste. Als Ziel für eine Klassenfahrt kommt Afrika aufgrund von Sicherheitsbedenken nur eingeschränkt in Frage. Möchten Schüler Afrika auf einer Klassenfahrt erleben, bietet sich trotz der relativ langen Flugdauer das am weitesten südlich gelegene Südafrika an: Die "Rainbow Nation" und hier insbesondere die Region um die Metropole Kapstadt gilt als sicheres Reiseziel und bietet Besuchern vielfältige Erlebnisse.
Blick auf die wunderschöne Landschaft Südafrikas
Letzter Nächster Lesezeit 4 Min.

Schüler haben hier die einzigartige Gelegenheit, die afrikanischen Wildtiere der Savanne in freier Wildbahn zu erleben, aber auch Wale und Pinguine sind am Kap zu beobachten. Für den Schulunterricht sind daneben vor allem die ungewöhnliche Geschichte Südafrikas und das gescheiterte Experiment der Rassentrennung (Apartheid) von Interesse. Daneben können Bildungsprojekte mit einheimischen Schülern und Besuche bei Naturschutzprojekten arrangiert werden.

HEROLÉ-Reisen unterstützt die südafrikanische „Save Foundation“, die sich u.a. in humanitären Hilfs- und Bildungsprojekten in den Townships engagiert. Dank dieser Zusammenarbeit arbeiten deutsche und einheimische Schüler aktiv zusammen an verschiedenen Projekten, die ein eindrückliches Bild vom Leben der schwarzen Bevölkerung in den Townships vermitteln. Mehr über die Save Foundation erfahren Sie hier.

Die Einreise nach Südafrika

Ein weiterer Pluspunkt für Südafrika: Es ist eines der wenigen afrikanischen Länder, für das kein teures Visum erforderlich ist. Schüler, die mit deutschem Reisepass einreisen, erhalten am Flughafen von Kapstadt ein „Visitor Permit“, das einen dreimonatigen Aufenthalt im Land erlaubt. Schüler, die nicht im Besitz der deutschen Staatsbürgerschaft und eines deutschen Reisepasses sind, sollten sich bei der südafrikanischen Botschaft in Deutschland nach den Einreisebedingungen für ihr Heimatland erkunden.

Die südafrikanische Küche

Die afrikanische Küche ist weit unbekannter bei uns als amerikanische oder asiatische Küche und dazu mit vielen Vorurteilen beladen. Dabei ist gerade der Vielvölkerstaat und Schmelztiegel Südafrika ideal, um die Küche des Kontinentes kennenzulernen. Einflüsse der europäischen Kolonialmächte und der Einwanderer aus Indien und Südostasien vermischten sich mit klassischen afrikanischen Gerichten zu einer einzigartigen neuen Küche. Außer Huhn, Rind- und Schweinefleisch landen auch einheimische Tiere wie Springbock, Strauß und Antilope auf dem Grill. Empfehlenswert als Snack zwischendurch ist das Trockenfleisch Biltong. Es erinnert an das auch bei uns beliebte amerikanische Beef Jerky. Neben klassischen südafrikanischen Gerichten stehen auch indische Currys und Snacks wie Samosas (gefüllte Teigtaschen) hoch im Kurs. Sollten sich die Schüler so gar nicht mit der lokalen Küche anfreunden können, gibt es natürlich auch in Kapstadt italienische Pizzerien, China-Imbisse und amerikanische Fastfood-Ketten.

Drei südafrikanische Spezialitäten zum Probieren:

…ist ein leckerer Hackfleischauflauf mit Eierteigkruste. Er wird mit Safranreis, Rosinen und würzigem Chutney serviert.

…ist echte Hausmannskost und jede Familie hat ihr Geheimrezept: Eintöpfe werden mit verschiedenen Zutaten (Fleisch und Gemüse, stets gut gewürzt) im eisernen Topf (Pot) stundenlang geschmort.

…ist Maisbrei und entspricht eher dem Afrikaklischee. Angereichert mit Boerewors (Bauernwurst) und gut gewürzt wird daraus das Nationalgericht Pap en Sous (Brei in Soße).

Religion in Südafrika

In Südafrika treffen hunderte Jahre christliches missionarisches Wirken auf uralten Naturglauben und jüngere islamische Einflüsse. Neuerdings finden zahlreich christliche Strömungen Zulauf, die geschickt afrikanische Traditionen integrieren, darunter die „Tyrannus Apostolic Church“ von Simon Mokoena, der sich wie ein Popstar feiern lässt. Die mitgliederstärksten traditionellen Kirchen sind die von den holländischen Siedlern mitgebrachte Nederduits Gereformeerde Keerk (ca. 2,5 Millionen Mitglieder) und die britische Anglican Church (1,8 Millionen Mitglieder). Weihnachten und Ostern sind offizielle Feiertage in Südafrika. Für Schüler ist der Besuch eines christlichen Gottesdienstes ein spannendes Erlebnis, denn anders als in Deutschland wird in südafrikanischen Kirchen lebhaft diskutiert, gesungen und getanzt.

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Geographie: Die Stadteile von Kapstadt

Die für Besucher interessantesten Stadtviertel von Kapstadt liegen an der Atlantikküste und werden zusammenfassend „Atlantic Seaboard“ genannt. Bekannt aus den Medien ist das Viertel Green Point mit dem für die Fußball-WM 2010 erbauten Cape Town Stadium. Es grenzt im Osten an die berühmte Victoria & Alfred Waterfront und im Westen an das Viertel Sea Point. Hier und im weiter südlich gelegenen Camps Bay mit seinen schönen Sandstränden befinden sich zahlreiche Hotels.  

An der Ostseite des Signal Hill liegt das eigentliche Stadtzentrum, die sogenannte City Bowl. Entlang der Long Street, der Bree Street und ihrer Nachbarstraßen tobt das Nachtleben von Kapstadt. Hier befinden sich zahlreiche günstige Backpacker-Unterkünfte und Lokale. Aus Sicherheitsgründen sollte der Central Business District (CDB) und das benachbarte Bahnhofsviertel nach Einbruch der Dunkelheit gemieden werden. Nach Feierabend leert sich das Geschäftsviertel schnell und die Straßen sind verlassen.

Lesetipp

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Dos and Don’ts in Kapstadt

Kapstadt ist eine moderne, vielfältige und weltoffene Stadt, in der sich Besucher aus Europa relativ frei bewegen können. Dennoch sollten die Schüler einige wichtige Regeln beachten, damit die Klassenfahrt nach Südafrika zum vollen Erfolg wird:

  • Auf den Tafelberg steigen und die einzigartige Aussicht genießen.
  • Die botanischen Gärten von Kirstenbosch besuchen und die Vielfalt der südafrikanischen Natur bewundern.
  • Köstliches, günstiges Street Food probieren.
  • Eine Kreditkarte dabei haben, denn Barzahlung ist in Südafrika zunehmend out.
  • Immer eine warme Jacke mitnehmen, denn das Wetter in Kapstadt ist launisch.
  • Auf Märkten und an Souvenirständen sofort den erstgenannten Preis zahlen: Feilschen ist Pflicht!
  • Scheinbare Hilfe an Geldautomaten annehmen, denn die Helfer haben es nur auf die Kreditkarte bzw. das abgehobene Bargeld abgesehen.
  • Auf eigene Faust Townships und Wohnviertel außerhalb der touristischen Gebiete besuchen.
  • Adapter vergessen: In Südafrika sehen die Steckdosen anders aus als bei uns.

Klassenfahrten nach Kapstadt ab welchem Alter?

Die Schüler sollten bereits in der Lage sein, sich allein und sicher durch eine fremde Stadt zu bewegen. Da Deutschkenntnisse in Südafrika kaum vorhanden sind, sollten sie sich außerdem sicher auf Englisch ausdrücken können. Empfehlenswert ist daher ein Mindestalter von 16 Jahren. Letztendlich müssen die Lehrer jedoch selbst abschätzen können, ob die Schüler die notwendige Reife für eine Fernreise besitzen und in der Lage sind, sich an die Sicherheitsregeln zu halten und feinfühlig mit der Situation der Einheimischen umzugehen.

Bildnachweis

  • Bunte Häuser in Kapstadt: MG Africa / Shutterstock.com
  • Blick auf einheimische Spezialitäten: The Africa Café-South
  • Junger Mann fotografiert die Aussicht auf Kapstadt aus einer Gondel: Craig Howes / Cape Town Tourism

Über HEROLÉ

HEROLÉ mit Sitz in Dresden wurde 2002 gegründet und ist heute einer der drei größten Veranstalter von und Spezialist für Klassenfahrten in Deutschland. Dafür sprechen auch über 140.000 Teilnehmer, die jedes Jahr mit HEROLÉ auf Klassenfahrt gegangen sind. Mit der unternehmenseigenen Flotte von 18 modernen Reisebussen werden über 140 weltweite Reiseziele angesteuert.

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