Rückblick: Energie- und Klimafest im Kursaal Bern

Rückblick: Energie- und Klimafest im Kursaal Bern

Wir durften dabei sein, als am 17. November 2015 kein Geringerer als Solar Impulse-Pilote Bertrand Piccard die Siegerprojekte persönlich auszeichnete. Wie ihr wisst, wurde Piccard u.a. durch seinen spektakulären Solar-Langzeitflug bekannt. Nun plant er die erste Weltumrundung in einem Flieger, die gänzlich ohne Treibstoff auskommt.

Initiative ist gefragt! – Das Energie- und Klimafest

Energie- und Klimafest Bern

Beim Energie- und Klimafest werden bemerkenswerte Klimaschutzprojekte von Schülern ausgezeichnet.

Zusammen mit Initiator myclimate und der 10. Klasse der Realschule Gernsbach trafen wir uns mit mehr als 2.500 Energie- und Klimapionieren aus der gesamten Schweiz im Kursaal Bern. Das Energie- und Klimafest gibt es seit 2010. Seither haben sich 15.279 SchülerInnen mit 638 Projekten daran beteiligt. Egal, ob es um klimafreundliche Hobbys geht, ob man CO2-intensive Verpackungen meidet oder man eine Zeit lang vegetarisch und vegan kocht – alles, was den Klimaschutz unterstützt, ist willkommen!

Unsere Schüler aus Gernsbach hatten ihr Projekt „Plastik – not to go! – RSG gegen Klimakiller“ im Gepäck – das einzige aus Deutschland, das nominiert worden war!

myclimate-Projekt Plastik - not to go! - RSG gegen Klimakiller der 10. Klasse, Realschule Germsdorf
Die 10. Klasse der Realschule Gernsbach hatte am myclimate-Klimabildungsprojekt „Energie- und Klimapioniere“ an ihrer Schule teilgenommen. Bei dieser Initiative sollen Schüler dazu motiviert werden, sich durch ein eigenes Klassenprojekt aktiv mit dem Thema des Klimaschutzes auseinander zu setzten. Auch die Germsdorfer Klasse hat daraufhin angefangen, ihre Mitschüler über den immensen Verbrauch von Plastik zu informieren und Plastikflaschen als Spende für ein Klimaschutzprojekt zu sammeln. Andere Gruppen ernährten sich eine Woche lang vegetarisch bzw. vegan, sensibilisierten ihre Eltern für spritfahrende Autofahr-Tipps oder verkauften selbstbedruckte Stofftaschen für ein Klimaschutzprojekt. Hier gibt es die Details zum Nachlesen.

Ein beeindruckendes Event, ein beeindruckter Betrand Piccard

Mit Herolé auf dem Weg nach Bern

Mit Herolé auf dem Weg nach Bern

Nach einer vierstündigen Anreise im Herolé-Bus ging es nach einem kleinen Stadtrundgang durch Bern direkt in den Kursaal.

Auf der Kursaal-Bühne befand sich eine drei Meter hohe Weltkugel, auf der die Etappen des bisherigen Solar-Impulse-Fluges markiert waren. Und auf den Kontinenten befanden sich Solar-Spiegel, die jede der 80 eingeladenen Schulklassen individuell gestaltet hatten. Piccard zeigte sich davon überaus beeindruckt.

Da 300 Tessiner Pioniere (Italienische Schweiz) nicht nach Bern kommen konnten, wurden sie live in den Kursaal geschaltet, damit sie mitfeiern konnten. Erwartungsgemäß war die Veranstaltung mehrsprachig. Für die GrundschülerInnen vor allem aus der Französischen Schweiz wurde über Kopfhörer simultan übersetzt.

Siegerehrung beim Energie- und Klimafest

Am Ende überreichte der begeisterte Bertrand Piccard dann die Siegerurkunden.

Musikalisch sorgte Knackeboul, einer der bekanntesten Schweizer Rapper, für Stimmung. Trotz des großen Alterunterschieds der SchülerInnen, der von 6 – 17 Jahre reichte, waren beim Rappen alle voller Eifer dabei.

Der eigentliche Höhepunkt der Veranstaltung war die Übergabe der Urkunden an die KlassenvertreterInnen der Siegerprojekte durch Bertrand Piccard. Und es gab das gemeinsame Abschlussfoto vor der spektakulären Weltkugel.

Wir freuen uns, dass Herolé dazu beitragen konnte, die Initiative von myclimate auch in Deutschland bekannt zu machen.

Phillip Baum-Wittke, myclimate
„Im persönlichen Gespräch hat mir Bertrand Piccard auch nochmal gesagt, wie toll er es findet, dass es geklappt hat, die Energie- & Klimapioniere nach Deutschland zu tragen. Und dafür bedanken wir uns wiederum bei Ihnen, denn ohne HEROLÉ als Hauptförderpartner wäre das nicht möglich gewesen.“

Persönliches Statement

Es ist überaus bewegend zu sehen, wie die Erwachsenen von morgen sich über Klimaschutz Gedanken machen und versuchen, diesen in ihrem Alltag auch zu leben. So mancher Erwachsener von heute kann sich davon eine Menge abschauen. Klimaschutz ist eben keine Frage des Alters!

Eure Astrid

Astrid Zylla

Ihre Ansprechpartnerin für Österreich.

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