350 Jahre Rembrandt – Tipps für Klassenfahrten

Rembrandt gilt als Genie seiner Zeit.  Anlässlich des 350. Todestages ihres Künstlers Rembrandt haben die Niederlande ein beeindruckendes Gedenkjahr mit vielen Ausstellungen auf die Beine gestellt. Wir geben Tipps, wo Klassen den Künstler entdecken können.
Rembrandt gilt als Genie seiner Zeit.  Anlässlich des 350. Todestages ihres Künstlers Rembrandt haben die Niederlande ein beeindruckendes Gedenkjahr mit vielen Ausstellungen auf die Beine gestellt. Wir geben Tipps, wo Klassen den Künstler entdecken können.
Rembrandt Statue mit Vögeln und blauem Himmel
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350 Jahre Rembrandt

Anlässlich des 350. Todestages ihres Künstlers Rembrandt haben die Niederlande ein beeindruckendes Gedenkjahr mit vielen Ausstellungen auf die Beine gestellt. Wir geben Tipps, wie Klassen den Künstler entdecken können.

Rembrandt – ein Genie des Goldenen Zeitalters
Im Jahr 1606 wurde Rembrandt Harmeneszoon van Rijn in der niederländischen Stadt Leiden geboren. Seine Lebenszeit ist eng verbunden mit dem sogenannten Goldenen Zeitalter, das den Niederlanden eine fast 100 Jahre andauernde wirtschaftliche und kulturelle Blütezeit bescherte.
Bis zu seinem Tod im Jahr 1669 in Amsterdam schuf Rembrandt unermüdlich Werke, die bis heute modern wirken –dank der Experimentierfreude des Künstlers, der als Meister von Licht und Schatten und Erneuerer seiner Zunft gilt. „Rembrandt hat für jede Generation eine besondere Bedeutung“, sagt dazu Emily Gordenker, die Direktorin des Mauritshuis Museum in Den Haag.

Ein ewiger Platz in der Kunstgeschichte

Wie schaffte es der Maler, sich einen Platz in der Kunstgeschichte zu sichern? Er erzählte in seinen Gemälden Geschichten, für die er oftmals auf biblische Vorlagen zurückgriff. Seine Darstellungen von Isaak und Rebekka oder das Selbstbildnis als Apostel Paulus wirken durch ihre Gesten und Emotionen zutiefst menschlich. Zudem schuf er regelrecht die Marke Rembrandt, indem er sich deutlich öfter als andere Künstler selbst porträtierte. 80 Selbstporträts sowie Grafiken sind bekannt. Mal schlüpfte Rembrandt dafür in die Rolle eines Fürsten oder eben des Apostels Paulus. Je älter er wurde, desto schonungsloser war sein Blick auf seine Altersflecken, die aufgedunsene Haut und das ergrauende Haar. Andere Gemälde wirken unfertig, weil er mit Aussparungen und Andeutungen arbeitete. Sie trugen ihm den Ruf ein, dass er Gemälde nie fertig male.

Kunsthistorikern wie dem Direktor des Amsterdamer Rijksmuseums, Taco Dibbits, gilt Rembrandt als „zutiefst menschlicher Maler“. Vielleicht wirken seine Werke so, weil Rembrandt selbst einige Schicksalsschläge verarbeiten musste. Im Entstehungsjahr seines wohl berühmtesten Bildes, „Die Nachtwache“, verstarb seine Frau Saskia. Drei Kinder waren schon verstorben; sein verbliebener Sohn Titus starb drei Jahre vor seinem Vater. Zudem war Rembrandt zwischenzeitlich zahlungsunfähig und kämpfte mit 25 Gerichtsprozessen. Das hielt den Maler aber nicht davon ab, sich im Jahr 1651 neu zu erfinden und die strengen Konventionen der Porträt- und Historienmalerei seiner Generation aufzubrechen.

Unter dem Titel „Rembrandt und das Goldene Zeitalter“ sind in den Niederlanden verschiedene Ausstellungen zu sehen. Folgenden Museen sollten Klassen einen Besuch abstatten:

Rembrandt im Rijksmuseum in Amsterdam

Wer seiner Klasse das Schaffen Rembrandts nahelegen möchte, kommt um einen Besuch des Rijksmuseums in Amsterdam nicht herum. Es besitzt die größte und repräsentativste Sammlung von Rembrandts Gemälden, darunter Meisterwerke wie „Die Nachtwache“ und „Die Vorsteher der Tuchmacherzunft“. Auch einige Zeichnungen und Radierungen sind im Museum zu sehen.

Bis Juni zeigte die Ausstellung „Alle Rembrandts“ sämtliche 22 Gemälde, die sich im Bestand des Museums befinden. Mittlerweile wird „Die Nachtwache“ in einem aufwändigen Verfahren restauriert, das auch aus der Ferne auf der INTERNETSEITE DES MUSEUMS zu beobachten ist.

Auch nach der großen Rembrandt-Ausstellung lohnt sich ein Besuch: In der Zeit vom 15. Juli bis zum 15. September 2019 sind Hobby-Künstler aller Altersklassen eingeladen, selbst kreativ zu werden und eigene Kunstwerke zu schaffen.  Von Oktober 2019 bis Januar 2020 wagt sich das Museum außerdem an einen Vergleich Rembrandts mit dem spanischen Maler Velázquez. Die Werke der beiden großen Meister des 17. Jahrhunderts werden dann jeweils in Paaren zu sehen sein.

Der EINTRITT für Minderjährige ist kostenlos.

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Mauritshuis – Rembrandt in Den Haag

Auch das Mauritshuis in Den Haag verfügt über eine beeindruckende Sammlung von Rembrandt-Gemälden. Die 18 Kunstwerke sind bis zum 15. September in einer Ausstellung zu sehen und werden von faszinierenden Geschichten über ihre Entstehung begleitet. Besucher sind angehalten, genau hinzusehen: Erkennen sie den Unterschied zwischen einem echten Rembrandt und einer Fälschung?

Auch abgesehen von der Ausstellung lohnt sich ein Besuch des Museums. Denn das Mauritshuis befindet sich in einem der schönsten klassizistischen Gebäude der Niederlande. Schüler entdecken dort berühmte Gemälde wie das „Mädchen mit dem Perlenohrring“ von Vermeer, den „Distelfink“ von Fabritius oder Rembrandts „Anatomie des Dr. Tulp“. Insgesamt beherbergt das Museum etwa 800 Gemälde, Drucke und Zeichnungen.

Auch im Mauritshuis ist der Eintritt für Minderjährige frei!

Het Rembrandthuis  in Amsterdam – bei Rembrandt zuhause

Das ehemalige Wohnhaus Rembrandts erzählt die Geschichte des vielseitigen Künstlers. Er wird in all seinen persönlichen Facetten als Maler, Lehrer, Sammler, Unternehmer und Bürger Amsterdams dargestellt. Sein beruflicher Erfolg ermöglichte es dem Niederländer, das beeindruckende Haus in Sint Antoniesbreestraat zu kaufen. Dorthin kamen die besten Nachwuchskünstler der Zeit, um sich vom Meister selbst ausbilden zu lassen. Erst 1658 kam der Bruch, als Rembrandt wegen seines Bankrotts gezwungen war, das Haus zu verlassen und in ein kleineres und bescheideneres Haus zu ziehen.

Das Rembrandthuis organisiert im Rahmen des Themenjahrs nicht weniger als drei Ausstellungen über den Meister: „Rembrandt’s Social Network“, „Inspired by Rembrandt“ und „Laboratorium Rembrandt“ sind zu sehen. Für Schüler eignen sich interaktive Workshops zu Themen wie „Vom Porträt zum Selfie“. Informationen zum Eintritt gibt es auf der Internetseite des Museums.

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HEROLÉ mit Sitz in Dresden wurde 2002 gegründet und ist heute einer der drei größten Veranstalter von und Spezialist für Klassenfahrten in Deutschland. Dafür sprechen auch über 140.000 Teilnehmer, die jedes Jahr mit HEROLÉ auf Klassenfahrt gegangen sind. Mit der unternehmenseigenen Flotte von 18 modernen Reisebussen werden über 140 weltweite Reiseziele angesteuert.

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